Informatiktag an der Universität Stuttgart (24.02.2017)

Sie sind Schüler(in) und interessieren sich für Informatik, Softwaretechnik, Data Science, Medieninformatik und Maschinelle Sprachverarbeitung? Dann kommen Sie zu unserem alljährlichen Informatiktag am 24. Februar 2017. Lernen Sie spannende Themen der Informatik in Vorträgen und Workshops kennen.

Informatiktag

 

google

15:00 Uhr
Christian Czekay (Google): Einblicke in die Informatik - Was machen InformatikerInnen?

Anschließend kurze Pause mit Getränken.

 Schulbesuch

16:15 Uhr
Workshops: Lernen Sie aktuelle Informatikthemen in Workshops kennen.

Unter Workshops finden Sie die Übersicht angebotener Workshops.

   

18:00 Uhr
Abschluss

Während des Informatiktags besteht auch die Möglichkeit, sich über die Informatikstudiengänge an der Universität Stuttgart zu informieren.

 

Ort

Universität Stuttgart, Campus Vaihingen
Informatikgebäude
Universitätsstraße 38
70569 Stuttgart

Lageplan
Anfahrtsbeschreibung

 

Folgende Workshops werden am Informatiktag 2017 angeboten.

Workshop: Softwareentwicklung für ein Smart Home
iste2017 Gute Software zu entwickeln ist schwierig. Wir forschen an Methoden, mit denen wir die Entwicklung vereinfachen und Softwaresysteme besser machen können. Dazu haben wir ein Modell für ein Smart Home gebaut – ein Haus, das mit Elektronik und mit Software ausgestattet ist und clever mitdenkt und handelt. Wenn der Bewohner eines Smart Homes auf dem Heimweg ist, kann z. B. schon die Garage geöffnet und das Licht eingeschaltet werden und der Haushaltsroboter bereitet schon mal das Essen und kühle Getränke vor.
In diesem Workshop werden wir gemeinsam die Software unseres SmartHome-Modells erweitern und das ganze natürlich auch am Modell ausprobieren. Dabei werden wir uns auch mit speziellen Methoden und Werkzeugen auf Fehlersuche in die Tiefen der Software begeben.

Workshop: mBot – eine spielerische Einführung in die Robotik und die Informatik
Ihr wolltet schon immer mal einen Roboter zum Leben erwecken? In diesem Workshop habt ihr die Möglichkeit dazu. Wir stellen Euch mit mBot einen Roboter vor, der sich mittels Motoren, Sensoren und weiteren technischen Bauelementen autonom in seiner Umgebung bewegen und auf Ereignisse oder Hindernisse reagieren kann. Er kann sogar audiovisuell mit seiner Umwelt interagieren. Ihr könnt selbst entscheiden, was mBot tun soll.  AS2017
In diesem Workshop lernt Ihr anfangs die grafische Entwicklungsumgebung mBlock kennen, mit der per Drag and Drop mBots Verhalten programmiert werden kann. In kleinen Teams und mit fachkundiger Anleitung lernt Ihr nicht nur, wie mBot seine Umwelt wahrnimmt, sondern zugleich auch die Grundlagen der Programmierung. Mit diesem Wissen könnt Ihr mBots Verhalten so programmieren, dass er selbstständig einen Parcours meistert.

Workshop: Rechnergestützte Produktentwicklung unter Einsatz eines 3D-Druckers

Sei es bei der Konzeption eines neuen Flugzeugtyps, dem Entwurf eines Bürotisches oder der Optimierung eines Motors, seit Jahrzehnten leistet das sogenannte Computer-Aided Design (CAD) in vielen Teilen der Industrie große Dienste bei der Entwicklung neuer Produkte. In diesem Workshop zeigen wir euch, wie die einzelnen CAD-Werkzeuge zusammenspielen, um eine Produktidee Wirklichkeit werden zu lassen. Neben der Vorstellung aktueller Technologien zeigen wir euch auch, welche Innovationen die Wissenschaft für die Zukunft der Produktentwicklung bereit hält und welche Herausforde-rungen hierbei noch zu bewältigen sind.

Als besondere Aufgabe für euch könnt ihr selbst zum Ingenieur werden und in eurem eigenen, ganz individuellen Entwicklungsprojekt eine technische Zeichnung anfertigen. Unser 3D-Drucker ermöglicht es dann, mit Hilfe der Zeichnung den nach euren Vorstellungen gestalteten Gegenstand "aus dem Nichts" zu erschaffen.

Workshop: Dein Weg zum eigenen Prozessor
Prozessoren begegnen uns im Alltag überall, vom klassischen PC oder Notebook bis zum modernen Smartphone oder Tablet. Begriffe wie "CPU", "Taktfrequenz", oder "Hauptspeicher" hat fast jeder schon einmal gehört. Aber wie funktioniert so ein Prozessor eigentlich genau? Welche "Sprache" versteht er und was macht ihn schnell?Auf diese Fragen bekommt ihr in diesem Workshop erste Antworten. Ihr lernt dabei eine grundlegende Programmier-sprache und schreibt ein einfaches Programm. Darüber hinaus lernt ihr, wie man einen einfachen Prozessor beschleunigen kann und baut euch dann eure eigene kleine CPU in echter Hardware.
Neugierig geworden? Dann komm' doch einfach mal vorbei!

Workshop: Programmieren mit Processing

Handys, Autos und sogar Flugzeuge sind heute eigentlich leistungsfähige Computer. Computer funktionieren aber nur, wenn sie richtig programmiert sind. Die Entwicklung von Computerprogrammen ist eine der Hauptaufgaben von Informatikerinnen und Informatikern.In diesem Workshop wollen wir zeigen, dass Programmieren Spaß macht, nicht schwierig sein muss und man schnell beeindruckende Ergebnisse erzielen kann. Ihr lernt, wie man mit der Programmiersprache Processing einfache Programme schreiben kann. Dabei schauen wir uns an, wie ein Computer die Aktionen des Nutzers verstehen kann und wie sich dadurch die Anzeige auf dem Bildschirm verändert.


Workshop: Automatische Übersetzung - wie kann der Computer im Internet Vokabeln lernen?
Habt ihr schon mal von einer Suchmaschine eine Webseite übersetzen lassen (mit "Diese Seite übersetzen")? Und habt ihr euch gefragt, wie es sein kann, dass der Computer so schnell von Haitianisch nach Ukrainisch oder von Koreanisch nach Suaheli übersetzen kann - zumindest so halbwegs verständlich?  IMS2016
Das Geheimnis liegt in der statistischen Sprachverarbeitung: der Computer hat sich vorher Millionen von Übersetzungen aus dem Internet angeschaut, um daraus die richtige Übersetzung zu lernen. Wir werden uns in den Computer hinein versetzen, um zu sehen, wie das funktio-nieren kann.So werden wir auch sehen, warum bestimmte Fehler passieren und was es für die Forscherinnen und Forscher in der maschinellen Sprachverarbeitung in Zukunft noch zu tun gibt.

Lab Tour Visual Computing: Wie aus Informationen Bilder und aus Bildern Informationen werden
Bilder spielen in der zunehmend technisierten Welt eine immer wichtigere Rolle. Sie ermöglichen es, umfangreiche Daten und Informationen optimal darzustellen, etwa die Ergebnisse von Computersimulationen oder Daten aus sozialen Netzwerken visuell aufzubereiten. Andererseits können wir aus Bildern auch zusätzliche Informationen gewinnen, etwa wenn Kameraaufnahmen in Autos automatisiert ausgewertet werden, um den Fahrer vor Hindernissen zu warnen. Heute arbeiten Visual Computing Experten daran, visuelle Informationen mit Hilfe von Computern besser erfassbar, analysierbar und darstellbar zu machen.
Auf der hochauflösende Powerwall, die hinsichtlich Auflösung und technischem Aufbau in Europa einzigartig ist, könnt ihr aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich der Informatik bestaunen und einiges über die Herausforderungen bei der Erzeugung der interaktiven Bilder und Verarbeitung großer Daten erfahren. Eine anschließende Führung durch die Technikräume des Visualisierungslabors vermittelt Euch ein Gefühl von der Komplexität und dem Umfang der dazu verarbeiteten Datenmengen.

 

 

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