Informatik-Ausbildung wozu?
Leitung: Prof. J. Freytag
Fachhochschule Hamburg, Fachbereich E/I
Berliner Tor 3, 20099 Hamburg
freytag@informatik.fh-hamburg.de
Dienstag, 31.3.1998, 9.00 - 16.30 Uhr, Raum 17.24
Mittwoch, 1.4.1998 , 9.00 - 10.00 Uhr, Raum 17.24
Um die Curricula diesen Veränderungen anzupassen, erstellt der Arbeitskreis "Ausbildung an Hochschulen: Ziele und Wege" des Fachausschusses 7.1 der GI derzeit neue Empfehlungen. Im Zentrum stehen dabei die Vermittlung allgemeiner berufsbezogener Kompetenzen, die Stärkung des Anwendungsbezugs durch integrierte Anwendungsfächer und die für beides notwendige Neugestaltung des informatischen Curriculums an Universitäten.
Teilnehmern des Workshops "Informatik-Ausbildung wozu?" wird - nach Anmeldung - der Entwurf der Empfehlungen vorab zugeschickt. Im Workshop werden die Kernaussagen der Empfehlungen in einem einleitenden Plenum kurz vorgestellt und in 3 Arbeitsgruppen ausführlich diskutiert. Die Diskussionsergebnisse werden in einem abschließenden Plenum erörtert.
In dem Workshop wurden GI-Empfehlungen zur Ausbildung an Universitäten erarbeitet, die von dem GI-AK-7.1.16 als wertvolle Anregungen Berücksichtigung finden.
Objektorientierung in der Ausbildung
Leitung: Prof. J. Freytag
Fachhochschule Hamburg, Fachbereich E/I
Berliner Tor 3, 20099 Hamburg
freytag@informatik.fh-hamburg.de
Montag 30.3.1998, 13.30 – 18.00 Uhr, Raum 17.24
Objektorientierte Methoden sind aber auch hervorragend geeignet, die Modellierungsfähigkeit im Studium zu trainieren, und zwar aus folgendem Grund: In der Hochschule müssen aus Zeitgründen bei der Modellierung Einschränkungen in der Größe der Systeme und damit in der Komplexität gemacht werden. Deshalb ist es entscheidend, in der Ausbildung Methoden einzusetzen, die es erlauben, das Gelernte auf Projekte des späteren Berufslebens zu übertragen. Und dafür eignen sich in besonderem Maße objektorientierte Sprachen und Umgebungen.
Nun bieten viele Hochschulen seit Jahren einzelne Lehrveranstaltungen über objektorientierte Methoden an. Durch dieses Vorgehen werden jedoch die Vorteile, welche die Objektorientierung bietet, nur zu einem recht geringen Teil genutzt. Besser ist es, im Grundstudium frühzeitig eine geeignete objektorientierte Programmiersprache einzuführen und danach die Objektorientierung in allen Fächern zu nutzen, in denen dieser Ansatz Vorteile bringt.
Einer solchen durchgängig objektorientierten Ausbildung
waren in einem Themenheft des Informatik Spektrum (Dezember 1997) 6 Beiträge
gewidmet. Die Beiträge beschäftigten sich schwerpunktmäßig
| 13.30 - 13.50 Uhr | Bedeutung
der Objektorientierung in Praxis und Hochschule
Dr. H. Krasemann, debis Systemhaus GEI, Hamburg |
| 13.50 - 14.40 Uhr | Diskussion zum Aspekt: Ausbildung zur Modellierung
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| Pause
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| 15.00 - 15.20 Uhr | Auswahl einer geeigneten Programmiersprache
Positionen und Thesen von: Prof. Dr. M. Goedicke, Universität - Gesamthochschule Essen Prof. Dr. K. Hug / Prof. Dr. H. Ketz, FH Reutlingen Prof. Dr. B. Owsnicki-Klewe, FH Hamburg Dr. M. Ryba, Universität Stuttgart |
| 15.20 - 16.10 Uhr | Diskussion
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| Pause
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| 16.30 - 16.50 Uhr | Patterns
und Frameworks bei der Entwicklung betriebswirtschaftlicher, (kommerzieller)
Systeme
Prof. Dr. J. Raasch, FH Hamburg |
| 16.50 - 18.00 Uhr | Diskussion
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Neue IT- Berufe
Leitung: StD B. Borg, c/o BBS Soltau
Winsener Str. 57
29614 Soltau
be.borg@t-online.de
Dienstag, 31.3.1998, 9.30 - 17.00 Uhr, Raum 17.21
Die Ausbildungsordnungen und die KMK-Rahmenlehrpläne der vier IT-Berufe sind in einem sehr schnellen Verfahren entwickelt und zum 01.08.1998 eingeführt worden. Als neue curriculare Merkmale sind gemeinsame Kernqualifikationen als Verknüpfung informatischer, wirtschaftlicher und elektrotechnischer Fertigkeiten und Kenntnisse, sowie die Leitkategorien der Prozeß- und Handlungsorientierung eingeführt worden. Für die Berufsschule bedeutet die unterrichtliche Umsetzung dieser curricularen Konzepte eine große Herausforderung. Dies gilt ebenso für die erforderliche Qualifikation und Teamfähigkeit der Unterrichtenden, die komplexe Unterrichtsorganisation für eine gemeinsame Beschulung und die notwendige sächliche Ausstattung der Schulen. Der Workshop will die länderspezifische Umsetzung dieser Aspekte und notwendige Maßnahmen der Lehrerfortbildung diskutieren.
| 9.30 - 10.15 Uhr | IT-Berufe
in der Informationsgesellschaft
K. Dubiella, Ausbildungsleiter Deutschland der Hewlett-Packard GmbH, Böblingen |
| 10.15 - 10.45 Uhr | Vorstellung
der IT-Berufe
StD B. Borg, BBS Soltau |
| Pause | |
| 11.00 - 11.30 Uhr | Lehrplanentwurf
IT-Systemelektroniker und Fachinformatiker in Baden- Württemberg
OStR W. H. Münch, Werner Siemens Schule Stuttgart |
| 11.30 - 12.00 Uhr | Schulische
Umsetzung der IT-Berufe in Baden-Württemberg
StD L. Wiedemer, LEU Stuttgart |
| 12.00 - 12.30 Uhr | Die
neuen Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik in Bayern
Dr. K.Schwarzkopf, ISB München |
| Pause | |
| 13.30 - 14.00 Uhr | Kooperation
zwischen betrieblichen Ausbildern und Berufsschullehrern zur gemeinsamen
Gestaltung der Ausbildung der IT-Berufe
StD St. Tillmann, BBS Mettmann |
| 14.00 - 14.30 Uhr | Leitlinien
zur Ausbildung in den IT-Berufen - inhaltliche und organisatorische Umsetzung
in Rheinland-Pfalz
OstR G. Reuther, BBS III Mainz |
| 14.30 - 15.00 Uhr | Inhaltliche
und organisatorische Gestaltung der Abschlußprüfung
H. Schwarz, Bundesinstitut für Berufsbildung, Berlin |
| Pause | |
| 15.15 - 17.00 Uhr | Plenumsdiskussion |
Informatische Bildung als Medienerziehung?
Leitung: A. Hauf-Tulodziecki, Dr. H. Schelhowe
Landesinstitut für Schule und Weiterbildung Soest
annem@uni-paderborn.de
Institut für Informatik, HU Berlin
schelhow@informatik.hu-berlin.de
Mittwoch, 1.4.1998, 10.00 - 13.00 Uhr, Raum 17.23
Medien nehmen eine immer größere Bedeutung in der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen ein, ihre gegenwärtige und zukünftige Lebenswelt ist tiefgreifend von Medien geprägt. Pädagogische Theorie, Bildungspolitik und Bildungspraxis versuchen, dieser Herausforderung gerecht zu werden. Dabei spielt die Computertechnologie unter den heutigen Medien eine besondere und herausragende Rolle. Informatischer Bildung kommt deshalb ein besonderes Gewicht zu.
Im Workshop wird der Frage nachgegangen, welche Antworten Informatik als Wissenschaft und informatische Allgemeinbildung geben können, um die Herausforderungen einer Medienerziehung aufzugreifen. Es sollen erste Ergebnisse des GI-Arbeitskreises 7.3 "Informatische Bildung und Medienerziehung" zur Diskussion gestellt werden.
| 10.00 - 10.15 Uhr | Begrüßung und Einführung
Dr. H. Schelhowe, Institut für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin |
| 10.15 - 11.00 Uhr | Medienerziehung
als Chance für Schulentwicklung
R. Peschke, Hessisches Landesinstitut für Pädagogik (HeLP) |
| 11.00 - 11.45 Uhr | Informatik
= Kommunikation mit Computern?
Prof. W. Brauer, TU München, U. Brauer, München |
| 11.45 - 12.15 Uhr | Erste
Ergebnisse des GI-Arbeitskreises 7.3 "Informatische Bildung und Medienerziehung"
A. Hauf-Tulodziecki, Sprecherin des Arbeitskreises, Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest |
| 12.15 - 13.00 Uhr | Diskussion |
Evaluation der Lehre
Leitung: J. Nedon, M. Weber
Fachbereich Informatik, Universität Hamburg
1nedon@informatik.uni-hamburg.de
Institut für Informatik, HU Berlin
Mweber@informatik.hu-berlin.de
Mittwoch, 1.4.1998, 9.00 - 16.45 Uhr, Raum 17.21
Der Vormittag soll sich mit Methodik und Erfahrungen von Evaluationen an einzelnen Hochschulen und Fachbereichen beschäftigen. Als Beispiel dient hierzu Paderborn; ganz aktuell ist auch die kürzlich abgeschlossene Evaluation in Dortmund. Am Nachmittag soll dann die hochschulübergreifende Evaluation sowie die Beteiligung von Studierenden an Evaluationen thematisiert werden. Der Nachmittag wird sich am Beispiel der Nordevaluation orientieren.
| 9.00 - 9.10 Uhr | Beginn |
| 9.10 - 9.40 Uhr | Lehreevaluation
in Paderborn
U. Kastens, P. Pfahler |
| 9.40 - 10.00 Uhr | Diskussion |
| 10.00 - 10.30 Uhr | Interne
und externe Evaluation – Methodik und Erfahrungen der HIS
R. Reissert, HIS, GmbH Hannover |
| 10.30 - 11.00 Uhr | Vorgehen
und Verfahrensempfehlungen des CHE zu Evaluationen
A. Barz, Zentrum für HS-Entwicklung (CHE) |
| 11.00 - 11.30 Uhr | Diskussion |
| 14.30 - 15.00 Uhr | Die
Evaluation an den Nord-Unis, Erfahrungen, Bewertung
Prof. H. Oberquelle, Universität Hamburg |
| 15.00 - 15.30 Uhr | Diskussion |
| 15.30 - 16.15 Uhr | Evaluation
aus Sicht der Studierenden - von Fragebogenaktionen bis zur Beteiligung
von studentischen Gutachtern in den Evaluationen
H. Simon, Universität Oldenburg, M. Weber, TU Berlin |
| 16.15 - 16.45 Uhr | Diskussion |
Neue Medien im Fernstudium
Leitung: Prof. Dr. Dr. W. A. Halang und Prof. Dr.-Ing. B. J. Krämer
FernUniversität, Fachbereich Elektrotechnik, 58084
Hagen
Wolfgang.Halang@FernUni-Hagen.de
Dienstag, 31.3.1998, 13.30 - 16.30 Uhr, Raum 17.25
Während sich Teilnehmer an Vorlesungen in Gemeinschaft Wissen durch
Zuhören und Anfertigen von Notizen aneignen, liegt der Vorteil des
Fern- und Selbststudiums in der zeitlichen Asynchronität zwischen
Lehrenden und Lernenden. Diese äußert sich sogar gleich in zweifacher
Hinsicht, und zwar im Zeitpunkt der Wissensaufnahme und in der dabei gewählten
Geschwindigkeit. Durch Möglichkeiten zum Wiederholen wird die sequentielle
Struktur der Vorlesung überwunden. Studierende erhalten mithin zusätzliche
Freiheitsgrade zur Organisation ihres Lernens. Vor diesem Hintergrund haben
viele Universitäten damit begonnen, die in Form der Multimediatechnik
gegebenen neuen technischen Möglichkeiten zur Entwicklung von Material
für rechnergestütztes Selbststudium zu nutzen. Das Ziel dieses
Workshops ist es, einen Überblick über laufende Aktivitäten
zu geben.
Ausführliche
Einleitung zum Workshop
| 13.30 - 14.00 Uhr | Multimediaunterstützte
Lehre in der Hochschulausbildung (Folien)
Der Stand des Multimediaeinsatzes, Aspekte ihrer Auswirkungen und neue Konzepte für die Entwicklung des Mediensektors werden diskutiert. Prof. Dr. D. Tavangarian, Institut für Technische Informatik, Universität Rostock |
| 14.00 - 14.30 Uhr | Von
der Animation zum virtuellen Labor
Beispiele für Animationen, Experimentierumgebungen und Laborkomponenten aus dem Bereich der algorithmischen Geometrie werden vorgestellt. Prof. Dr. R. Klein, Fachbereich Informatik, FernUniversität Hagen |
| Pause | |
| 15.00 - 15.30 Uhr | Das Projekt VIRTUS.uni-koeln.de
Eine alltagstaugliche und rasche Umsetzbarkeit von Lerninhalten erlaubende Plattform ohne Medienbrüche wird demonstriert. Prof. Dr. W. Leidhold, Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Köln |
| 15.30 - 16.00 Uhr | Das
Projekt Virtuelle Universität
Empfehlungen zu mediengestütztem Lernen werden aus umfassenden Betriebserfahrungen mit etwa 50 Kursen und 1200 Studenten abgeleitet. Prof. Dr.-Ing. F. Kaderali, Fachbereich Elektrotechnik, FernUniversität Hagen |
| 16.00 - 16.30 Uhr | Bildungsarchitekturen
multimedialen Lehrens und Lernens
Ein Rahmen zur Konfiguration, Administration und Distribution einzelner Bildungsbausteine erlaubt ihre Entwicklung ressourcensparend im Verbund. Dr. W. Kraemer, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität des Saarlandes |
Informatikausbildung und ihre Bedeutung für Entwicklungsländer
Leitung: Dr. Ing. N. Peroz
TU Berlin, Fachbereich Informatik
nazir@cs.tu-berlin.de
Dienstag, 31.3.1998, 9.00 - 18.00 Uhr, Raum 17.52
Problemstellung
Ausländische Studierende zeigen ein großes Interesse, ingenieurwissenschaftliche Studiengänge wie Elektrotechnik oder Informatik in Industrieländern zu studieren. Dies zeigt sich auch an deutschen Hochschulen. Diese Disziplinen haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und Verbreitung erfahren, die die Entwicklungsländer nicht verpassen wollen.
Das Ziel ausländischer Studierender ist es, als zukünftige Wissenschaftler Technologien in ihre Herkunftsländer zu transferieren. Dies setzt technologische Kompetenz voraus. Ein gelungener Wissenstransfer erfordert, die Rahmenbedingungen im Zielland zu erfassen und beim Einsatz des erworbenen Wissens entsprechend zu berücksichtigen. Werden die ausländischen Studierenden darauf ausreichend vorbereitet? Es gilt das Prinzip der Einheitlichkeit der Ausbildung, wonach deutsche wie ausländische Studenten grundsätzlich unter gleichen Bedingungen studieren. Sie werden in einen Studiengang aufgenommen, der vorwiegend an den Bedürfnissen der deutschen Gesellschaft und Industrie orientiert ist. Im Studium ausländischer Studierender fehlt der Bezug des Studienfachs zu ihren Herkunftsländern. Das fachspezifische Wissen ist oftmals zu theoretisch und zu wenig praxisbezogen. Wie können diese Defizite überwunden werden?
Ziele
Die deutschen Hochschulen sollen daran interessiert sein, den ausländischen Studierenden den Bezug ihres Wissens für ihre Herkunftsländer nahe zu bringen. Dies erfordert jedoch ein genügendes Maß an Kompetenz an den Hochschulen selbst. Diese kann auf unterschiedliche Weise erworben werden, z.B. durch intensivere Kooperation mit Universitäten im Ausland, Austausch von Lehrkräften, Einbeziehung von ausländischen Hochschulabsolventen usw.
Moderne Technologien können genutzt werden, Informationen zu verarbeiten und auszutauschen. Dieser Workshop soll aber auch eine Diskussionsgrundlage für ein Entwicklungsland-orientiertes Studium schaffen, das optimale Voraussetzungen für einen sinnvollen Technologietransfer schaffen kann.
Durchführung des Workshops
Der Workshop "Informatikausbildung und ihre Bedeutung für Entwicklungsländer" wird von der Fachgruppe Informatik und Dritte Welt organisiert. Er bietet die Möglichkeit, die Rolle der Informatikausbildung für Entwicklungsländer zu diskutieren. Im Rahmen des Workshops sollen neben Bildung und Ausbildung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit und Kooperation mit Entwicklungsländern sowie Rahmenbedingungen beim Einsatz des erworbenen Wissens in einem Entwicklungsland erörtert werden.
Grundlage für die Diskussionen bilden die Vorträge.
| 9:00 - 9.15 Uhr | Begrüßung |
| 9:15 - 10.00 Uhr | Entwicklung
und Zusammenarbeit
Dieses große Thema soll am Beispiel der Aus- und Weiterbildung der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung für jüngere Dozenten aus dem östlichen und südlichen Afrika konkretisiert werden. Obwohl es sich durchweg um Dozenten der Erziehungswissenschaften oder anderer Sozialwissenschaften handelt, ist die Einbeziehung der Informationstechnik im Laufe der vergangenen 10 Jahre immer wichtiger geworden. Angesichts der jüngsten Entwicklungen soll nun auf die Bedeutung der Internet-Services E-mail und WWW detailliert eingegangen werden, wobei insbesondere Stellungnahmen von Afrikanern zugrunde gelegt werden. Dr. J. Hess, Max-Planck-Institut, Berlin |
| 10:00 - 10.45 Uhr | Technologietransfer,
Technologische Kompetenz
Technologietransfer setzt die Fähigkeit voraus, fremde technische Entwicklungen für sich auszunutzen und den hierfür erforderlichen Transferprozeß zu organisieren. Technologietransfer erfordert die Anpassung technologischer Entwicklungen an vorgegebene technische, wirtschaftliche und soziale Umfelder. Dies erfordert politische, gesellschaftliche und technologische Kompetenz. Doch wie sieht es mit der technologischen Kompetenz aus? Wo und wie erwirbt man sie? Das soll im Rahmen des Workshops beleuchtet werden. Dr. K. Ghawami, World University Service, Wiesbaden |
| 10:45 - 11.30 Uhr | Pädagogische
Nutzung von Computern in Schwarzafrika
Der Computer wird als eine Möglichkeit zur Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsqualität betrachtet; mit ihm bekommen Bildung und Ausbildung eine neue Dimension. Der Computer wird als ein geeignetes Instrumentarium für Bildungsaktivität angeboten. Eine modernes Afrika, besonders seine Wirtschaft und Industrie, benötigt im Rahmen der Informatik Computerwissen, Computerkenntnisse und Kompetenz. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Basisinfrastrukturen gefunden und bereits existierende Möglichkeiten verbessert werden. Es wird im Rahmen des Workshops über die pädagogische Nutzung der Computer in Schwarzafrika eingegangen, wie Leute am und mit dem Computer lernen, wie sie mit Computern effektiv umgehen, welche Qualifikationen vorhanden sind, wie die Informatik- bzw. Computer- und EDV-Schulungen organisiert sind. D. Kapuku Mukuna, Universität Köln |
| Pause | |
| 13:30 - 14.15 Uhr | Internet
als Chance für den Bildungsbereich in Entwicklungsländern
Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Internet-Nutzer aus den Industrienationen stammt - nur ca. drei Prozent kommen aus den Entwicklungsländern - so gewinnt das neue Medium auch zunehmend an Bedeutung in und für diese Länder. Heute existiert kaum noch ein Land, das nicht ans weltweite Datennetz angeschlossen ist. Da liegt es nahe, die Möglichkeiten des Internet auch im Bildungsbereich der Staaten des Südens zu nutzen. Aus füheren Untersuchungen kennen wir das "captive mind" Syndrom von im Ausland ausgebildeten Personen, die in ihre Heimatländer zurückgekehrt, häufig die in Übersee gelernten Lösungen unkritisch auf lokale Probleme anwenden, ohne die eigene Kultur bei der Lösung der anstehenden Probleme mit einzubeziehen. Wird dies mit dem Internet anders sein? Diese und ähnliche Fragestellungen werden im Beitrag von Herrn Afemann zum Einsatz des Internets im Bildungsbereich in Entwicklungsländern beleuchtet. U. Afemann, Universität Osnabrück |
| 14:15 - 15.00 Uhr | Entwicklungsland-orientierte
Informatik
Das Studium ausländischer Studierender in Deutschland weist Defizite auf. Diese gilt es aufzudecken und zu beseitigen. Eine Möglichkeit besteht darin, den Studienablauf so zu gestalten, daß das erworbene Wissen später auch in den Herkunftsländern anwendbar wird. Dies kann durch Entwicklungsland-orientierte Lehrangebote geschehen, die die Grundstruktur des Normalstudiums nicht berühren, sondern als sinnvolle Ergänzung zu sehen sind. Sie sollen den Studierenden die Möglichkeit bieten, sich mit Entwicklungsländern auseinanderzusetzen, die länderspezifischen Rahmenbedingungen zu erfassen und daraus Konsequenzen für die Anwendung der Informatik in Entwicklungsländern zu ziehen. Entwicklungsland-orientierte Lehre soll anhand eines Beispiel diskutiert werden. Dr. N. Peroz, TU Berlin |
| Pause | |
| 15.30 - 18.00 Uhr | Diskussion |
Mitglieder des Programmkomitees dieses Workshops:
| Prof. Konrad, Fachbereich Informatik, TU Berlin |
| Dr. J. Meyer-Stamer, DIE, Berlin |
| H.-H. Büsselmann, Bremen |
| M. Elis, Fachbereich Informatik, TU Berlin |
| D. Gomez, IVU GmbH, Berlin |
Internationale Abschlüsse
in der Informatik
Leitung: Prof. Dipl.-Math. W. Burhenne
Fachhochschule Darmstadt, Fachbereich Informatik
Schöfferstraße 8 B
w.burhenne@fbi.fh-darmstadt.de
Montag, 30.3.1998, 16.30 - 18.00 Uhr, Raum 17.23
Dienstag, 31.3.1998, 10.00 - 15.00 Uhr, Raum 17.23
In dem Workshop soll überprüft werden, inwieweit Informatik-Studiengänge
an deutschen Hochschulen als aufeinander aufbauende gestufte Studiengänge
mit Bachelor- und Masterabschlüssen eingerichtet werden können,
bzw. welche Unterschiede zu den bisher angebotenen bestehen.
Dabei werden im Einzelnen die folgenden Fragestellungen behandelt:
| 16.30 - 16.45 Uhr | Einführung
- Vorgaben und Problemstellungen
Prof. W. Burhenne, FH Darmstadt |
| 16.45 - 17.15 Uhr | Überlegungen
zur Einführung von Bachelor- und Master-Graden für die Informatik
an deutschen Universitäten
Prof. J.L. Keedy, Universität Ulm |
| 17.15 - 17.30 Uhr | Die
Internationalisierung der Informatikausbildung an deutschen Fachhochschulen
Prof. A. Holl, FH Nürnberg |
| 17.30 - 18.00 Uhr | Diskussion |
| 10.00 - 10.15 Uhr | Internationalisierung
der Ingenieurausbildung
Dr. K. Hernaut, Siemens AG - ZP NWS |
| 10.15 - 12.00 Uhr | Diskussion |