Wegen des Umzugs zur TU München wird das Teilprojekt A6 nur bis zum Ende des Jahres 2007 fortgesetzt.
Überblick
In der zweiten Förderperiode spielen Konzepte zur Verwaltung des höherwertigen Kontexts eine zentrale Rolle.
In diesem Projekt wird ein formales Kontextmodell benutzt mit dem Ziel,
effiziente Algorithmen für die Auswertung von Anfragen über den aktuellen höherwertigen Kontext zu entwickeln.
Im Modell wird die reale Welt als eine Vielzahl von Objekten aufgefasst,
die sich in einem hierarchisch organisierten Raum bewegen und die miteinander in verschiedenen Abhängigkeitsbeziehungen stehen.
Der Kontext eines Objekts besteht nicht nur aus Daten wie Position oder Zeit,
sondern auch aus den gegenwärtig beobachtbaren Abhängigkeitsbeziehungen.
Die Objekte können neue Beziehungen dynamisch definieren und verändern.
Sie dürfen auch nicht direkt beobachtbare Beziehungen als Funktion der beobachtbaren Beziehungen definieren.
Der höherwertige Kontext wird als die Menge sämtlicher aktueller Beziehungen aufgefasst.
Das Umgebungsmodell soll in der Lage sein,
Anfragen von Anwendungen über den höherwertigen Kontext aus den direkt beobachtbaren Beziehungen effizient zu beantworten.
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung effizienter Algorithmen für diese Aufgabe auf der Basis von Model-Checking-Techniken.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Anfragen über Autorisierungsbeziehungen,
die eine wichtige Rolle in der zweiten Förderperiode spielen
und sich durch schwierige Merkmale auszeichnen wie die starke Präsenz von hierarchischen Relationen und von Delegierung.