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Richtlinien für Seminarteilnehmer
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Vortrag: Die TeilnehmerInnen gestalten das
Hauptseminar durch ihre Vorträge (ca. 45 min). Während
eines Vortrages oder im Anschluss daran können die
ZuhörerInnen Fragen an den/die Vortragende/n stellen. Im
Anschluss an den Vortrag besteht außerdem die Möglichkeit
zur Diskussion. Alle TeilnehmerInnen sind nachdrücklich
aufgefordert, sich auch auf diese Weise am Hauptseminar zu
beteiligen.
Hinweis: Seminarvorträge sind wissenschaftliche
Vorträge. Vermeiden Sie es daher, Konzepte oder Produkte
anzupreisen, sondern versuchen Sie stattdessen, Ihr Thema
kritisch und theoretisch fundiert zu bearbeiten. Betrachten
sie sowohl die Vorteile eines Konzepts als auch dessen
Nachteile und Grenzen. Bemühen Sie sich um
Objektivität. Versuchen Sie auch, erst ein Thema
zu verstehen und es dann zu präsentieren.
Schreiben Sie nichts auf Ihre Folien und reden Sie nicht
über Dinge, die Sie nicht verstanden haben. Es ist
kein Problem, komplizierte mathematische Sachverhalte
wegzulassen, auf die Literatur zu verweisen oder bei
einer weitergehenden Frage zu sagen,
dass Sie die genauen Hintergründe nicht kennen.
Wir erwarten aber, dass Sie die grundlegenden Konzepte
und Prinzipien eines Themas verstanden haben und diese
konsistent und verständlich darlegen können.
Sie können sich bei Verständnisproblemen gerne
an Ihren Betreuer wenden.
Es gibt weitere nützliche Hinweise,
wie man einen
Vortrag hält. Bitte erstellen Sie übersichtliche
Folien mit großem Schriftsatz, Grafiken und evtl.
Farben. Auf keinen Fall sollten Kopien der Ausarbeitung
als Folien verwendet werden. Oft ist es auch sinnvoll,
Diagramme oder wichtige Stichpunkte auf der Tafel
darzustellen.
- Ausarbeitung: Neben dem Vortrag ist eine schriftliche
Zusammenfassung von ca. fünf bis (maximal) zehn Seiten
Länge zu erstellen
und an alle HauptseminarteilnehmerInnen auszuteilen.
Hinweis: Die Ausarbeitung soll Ihren Vortrag
ergänzen und als Erinnerungshilfe zu dem von Ihnen
vorgestellten Thema dienen. Sie soll eine Ihrem Verständnis
des Vortragsthemas entsprechende Darstellung der in der Literatur
beschriebenen Ergebnisse sein. D.h. es soll keine Sammlung
von kopierten Absätzen aus den gegebenen Quellen sein,
sondern Ihre persönliche Erklärung der im Vortrag
gezeigten Sachverhalte enthalten. Natürlich ist es
erlaubt, in einzelnen Fällen Zitate oder Abbildungen
aus der Literatur zu verwenden (und als solche zu kennzeichnen!),
wenn diese besonders
aussagekräftig sind.
Zitate, Referenzen, Plagiate:
Geben Sie (zum Beispiel in der Einleitung, aber nicht
nur dort) bei der Schilderung von veröffentlichten
Ergebnissen die entsprechenden Referenzen (Literaturverweise)
an. Stellen Sie auch kurz vor oder nach einem Zitat
(oder einer übernommenen Grafik) klar, aus welcher Quelle
Sie zitieren. Achtung, Quellenangaben
sind nicht nur aus urheberrechtlichen Gründen geboten,
sie stellen
ein grundlegendes Prinzip wissenschaftlichen Arbeitens dar.
Ohne Quellenangaben geben Sie etwas als Ihre Leistung
aus, das nicht von Ihnen stammt, d.h. Sie erstellen
ein Plagiat. Plagiate sind schwere Verstöße, und
Sie werden bei Vorlage eines Plagiats keinen Schein
erhalten.
Da die Zusammenfassung sehr kurz ist, bietet sie eine
hervorragende Gelegenheit, sich bei ihrer Erstellung mit
LaTeX vertraut zu machen! Hier sind einige Quellen
zusammengestellt, die Ihnen bei der Erstellung von
LaTeX-Dokumenten helfen können:
- LaTeX-Einführung
- LaTeX-Einführungen der Fernuni Hagen:
- LaTeX-Paket zur Erstellung von Folien:
LaTeX
Beamer
- Ein LaTeX-Buch (z.B. Kopka) aus der
Bibliothek
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Betreuung: Die Vorträge sollen anhand der von uns
zur Verfügung gestellten (englisch-sprachigen)
Literatur erarbeitet
werden. Dabei steht jedem/r Vortragenden ein/e MitarbeiterIn
des Lehrstuhls als BetreuerIn zur Seite. Die BetreuerInnen stehen
jederzeit für Fragen zur Verfügung. Spätestens
vier Wochen vor dem eigenen Vortrag müssen die
TeilnehmerInnen ihren BetreuerInnen ein Konzept für den
Vortrag sowie für die schriftliche Zusammenfassung
vorlegen. Dazu ist es unbedingt erforderlich, den Stoff selbst
vollständig verstanden zu haben! Es ist also ratsam,
frühzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen und die
Vorbereitung in enger Abstimmung mit dem/r jeweiligen BetreuerIn
vorzunehmen.
Eine Woche vor dem Vortragstermin müssen die Folien vorgelegt
werden.
Termine
- vier Wochen vor dem Vortrag:
Vorlage eines Konzepts für den Vortrag
und die Ausarbeitung
- zwei Wochen vor dem Vortrag:
Vorlage der Ausarbeitung
- eine Woche vor dem Vortrag:
Vorlage der Folien für
den Vortrag
- zum Vortrag sollen ausreichend viele Kopien
der Ausarbeitung mitgebracht und verteilt werden
- Teilnahme:
Es besteht Anwesenheitspflicht. Wir erwarten neben dem
Vorbereiten und Halten eines Vortrags und der Anfertigung der
Zusammenfassung auch die aktive Beteiligung an den Diskussionen
im Anschluss an die Vorträge. Sollten Sie einmal an
der Teilnahme verhindert sein, so teilen Sie uns dies bitte
rechtzeitig mit.
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