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unilogo Universität Stuttgart 
Institut für Formale Methoden der Informatik

Abteilung Sichere und Zuverlässige Softwaresysteme

 

Richtlinien für Seminarteilnehmer


  • Vortrag: Die TeilnehmerInnen gestalten das Hauptseminar durch ihre Vorträge (ca. 45 min). Während eines Vortrages oder im Anschluss daran können die ZuhörerInnen Fragen an den/die Vortragende/n stellen. Im Anschluss an den Vortrag besteht außerdem die Möglichkeit zur Diskussion. Alle TeilnehmerInnen sind nachdrücklich aufgefordert, sich auch auf diese Weise am Hauptseminar zu beteiligen.

    Hinweis: Seminarvorträge sind wissenschaftliche Vorträge. Vermeiden Sie es daher, Konzepte oder Produkte anzupreisen, sondern versuchen Sie stattdessen, Ihr Thema kritisch und theoretisch fundiert zu bearbeiten. Betrachten sie sowohl die Vorteile eines Konzepts als auch dessen Nachteile und Grenzen. Bemühen Sie sich um Objektivität. Versuchen Sie auch, erst ein Thema zu verstehen und es dann zu präsentieren. Schreiben Sie nichts auf Ihre Folien und reden Sie nicht über Dinge, die Sie nicht verstanden haben. Es ist kein Problem, komplizierte mathematische Sachverhalte wegzulassen, auf die Literatur zu verweisen oder bei einer weitergehenden Frage zu sagen, dass Sie die genauen Hintergründe nicht kennen. Wir erwarten aber, dass Sie die grundlegenden Konzepte und Prinzipien eines Themas verstanden haben und diese konsistent und verständlich darlegen können. Sie können sich bei Verständnisproblemen gerne an Ihren Betreuer wenden.

    Es gibt weitere nützliche Hinweise, wie man einen Vortrag hält. Bitte erstellen Sie übersichtliche Folien mit großem Schriftsatz, Grafiken und evtl. Farben. Auf keinen Fall sollten Kopien der Ausarbeitung als Folien verwendet werden. Oft ist es auch sinnvoll, Diagramme oder wichtige Stichpunkte auf der Tafel darzustellen.

  • Ausarbeitung: Neben dem Vortrag ist eine schriftliche Zusammenfassung von ca. fünf bis (maximal) zehn Seiten Länge zu erstellen und an alle HauptseminarteilnehmerInnen auszuteilen.

    Hinweis: Die Ausarbeitung soll Ihren Vortrag ergänzen und als Erinnerungshilfe zu dem von Ihnen vorgestellten Thema dienen. Sie soll eine Ihrem Verständnis des Vortragsthemas entsprechende Darstellung der in der Literatur beschriebenen Ergebnisse sein. D.h. es soll keine Sammlung von kopierten Absätzen aus den gegebenen Quellen sein, sondern Ihre persönliche Erklärung der im Vortrag gezeigten Sachverhalte enthalten. Natürlich ist es erlaubt, in einzelnen Fällen Zitate oder Abbildungen aus der Literatur zu verwenden (und als solche zu kennzeichnen!), wenn diese besonders aussagekräftig sind.

    Zitate, Referenzen, Plagiate: Geben Sie (zum Beispiel in der Einleitung, aber nicht nur dort) bei der Schilderung von veröffentlichten Ergebnissen die entsprechenden Referenzen (Literaturverweise) an. Stellen Sie auch kurz vor oder nach einem Zitat (oder einer übernommenen Grafik) klar, aus welcher Quelle Sie zitieren. Achtung, Quellenangaben sind nicht nur aus urheberrechtlichen Gründen geboten, sie stellen ein grundlegendes Prinzip wissenschaftlichen Arbeitens dar. Ohne Quellenangaben geben Sie etwas als Ihre Leistung aus, das nicht von Ihnen stammt, d.h. Sie erstellen ein Plagiat. Plagiate sind schwere Verstöße, und Sie werden bei Vorlage eines Plagiats keinen Schein erhalten.

    Da die Zusammenfassung sehr kurz ist, bietet sie eine hervorragende Gelegenheit, sich bei ihrer Erstellung mit LaTeX vertraut zu machen! Hier sind einige Quellen zusammengestellt, die Ihnen bei der Erstellung von LaTeX-Dokumenten helfen können:


  • Betreuung: Die Vorträge sollen anhand der von uns zur Verfügung gestellten (englisch-sprachigen) Literatur erarbeitet werden. Dabei steht jedem/r Vortragenden ein/e MitarbeiterIn des Lehrstuhls als BetreuerIn zur Seite. Die BetreuerInnen stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Spätestens vier Wochen vor dem eigenen Vortrag müssen die TeilnehmerInnen ihren BetreuerInnen ein Konzept für den Vortrag sowie für die schriftliche Zusammenfassung vorlegen. Dazu ist es unbedingt erforderlich, den Stoff selbst vollständig verstanden zu haben! Es ist also ratsam, frühzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen und die Vorbereitung in enger Abstimmung mit dem/r jeweiligen BetreuerIn vorzunehmen. Eine Woche vor dem Vortragstermin müssen die Folien vorgelegt werden.

    Termine
    • vier Wochen vor dem Vortrag: Vorlage eines Konzepts für den Vortrag und die Ausarbeitung
    • zwei Wochen vor dem Vortrag: Vorlage der Ausarbeitung
    • eine Woche vor dem Vortrag: Vorlage der Folien für den Vortrag
    • zum Vortrag sollen ausreichend viele Kopien der Ausarbeitung mitgebracht und verteilt werden


  • Teilnahme: Es besteht Anwesenheitspflicht. Wir erwarten neben dem Vorbereiten und Halten eines Vortrags und der Anfertigung der Zusammenfassung auch die aktive Beteiligung an den Diskussionen im Anschluss an die Vorträge. Sollten Sie einmal an der Teilnahme verhindert sein, so teilen Sie uns dies bitte rechtzeitig mit.