Forschung

Die Forschungsschwerpunkte der Informatik tragen zentral zum Erfolg der Universität Stuttgart als Forschungsuniversität bei. Die insgesamt 8 Institute der Informatik zeichnen sich durch eine große Forschungsintensität und eine hervorragende Erfolgsquote bei der Akquise von Fördermitteln auf EU-, Bundes- und Landesebene aus.

Die Informatik deckt ein breites Spektrum an Forschungsfeldern ab und fördert durch intensiven Austausch mit Gesellschaft, Industrie und Wirtschaftsunternehmen den technologischen Fortschritt und Innovationen.

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Spitzenforschung in der Informatik

Im aktuellen Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Förderatlas 2012) erhielt die Stuttgarter Informatik durchweg Bestnoten. Mit dem Gesamtfördervolumen von 11,8 Mio. € der DFG (ohne Exzellenzinitiative) in den Jahren 2008-2010 belegt die Stuttgarter Informatik gar den ersten Platz unter allen deutschen Hochschulen.

Technologiepartnerschaften

Unsere Forschung setzt häufig auf den intensiven Austausch mit entwicklungsintensiven Partnern aus der Wirtschaft. Beispielhaft sei hier die IBM genannt, mit der wir erfolgreich im Rahmen des Technology Partnership Lab zusammenarbeiten.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative der Bundesregierung wurden zwei Projekte vergeben, in denen die Informatik maßgeblich beteiligt ist:

Im Exzellenz­cluster SimTech wird interdisziplinär an Methoden, Techniken und IT-Unterstützung für Simulationen geforscht, um bis dato isolierte Simulationsansätze und IT-Infrastrukturen zu integrieren und somit eine ganzheitliche Systemwissenschaft zu entwickeln.

In der Graduiertenschule GSaME werden Fabriken der nächsten Generation erforscht und postgraduierter Nachwuchs für die sich daraus ergebenen Herausforderungen in einem interdisziplinären Umfeld ausgebildet.

Derzeit ist die Stuttgarter Informatik an zwei Sonderforschungsbereichen substantiell beteiligt:

Der SFB 716 "Dynamische Simulation von Systemen mit großen Teilchenzahlen" erforscht Methoden zur Skalierung von Simulationen, die eine wichtige Grundlage bilden, um komplexe Fragestellungen aus Natur und Technik schnell und kostengünstig zu beantworten. Ferner wird im SFB 732 "Inkrementelle Spezifikation im Kontext" der Umgang mit Mehrdeutigkeiten der menschlichen Sprache erforscht. Deren Auflösung ist von zentraler Bedeutung in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Im DFG Schwerpunktprogramms 1527 "Autonomes Lernen" kooperieren Wissenschaftler mehrerer Universitäten. Ihr Ziel ist es, die Eigenständigkeit und Lernfähigkeit von Systemen zu verbessern, so dass sie weitgehend ohne menschlichen Experten Entscheidungen treffen können. Das Programm wird von Prof. Marc Toussaint (IPVS) koordiniert.

Mitglieder des Fachbereichs sind noch an weiteren Schwerpunktprogrammen der DFG beteiligt.