Exzellenzcluster Simulation Technology - SimTech


SimTech Forschung

Der Exzellenzcluster Simulation Technology , kurz SimTech, ist eine im Rahmen der Exzellenzinitiative geschaffene Einrichtung der Universität Stuttgart.

Der Exzellenzcluster SimTech ist für die Zeit seiner Förderung in das Stuttgart Research Centre for Simulation Technology integriert.

Das Stuttgart Research Centre for Simulation Technology (SRC SimTech) stellt eine Plattform für die effiziente und umfassende Weiterentwicklung wissenschaftlicher Methoden und Anwendungen auf allen Gebieten der Modellierungs- und Simulationswissenschaften dar. In dieses sind auch die Graduiertenschule GS SimTech und der Elitestudiengang „Simulation Technology“ auf Bachelor- und Masterebene eingebunden.



Simulation Technology

Simulation Technology (Simulationstechnik) ist seit Jahrzehnten unersetzlich bei der Erforschung komplexer naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Phänomene sowie in den Lebens- und Geisteswissenschaften. Der Fortschritt in den Techniken für Modellierung und Simulation und auch im Bereich des Hardware- und Softwarekomponentenentwurfs hat dazu beigetragen, neuartige Synergien zwischen Wissenschaftlern und den Informationstechnologien zu identifizieren.

Im Rahmen des Exzellenzclusters SimTech wird der Fokus auf die Entwicklung von Methoden, Techniken und IT-Unterstützung gelegt. Die bis dato isolierten Simulationsansätze und IT-Infrastrukturen sollen zusammengebracht, also integriert werden, um so eine ganzheitliche Systemwissenschaft zu entwickeln. Der SimTech-Cluster umfasst mehrere Forschungsgebiete wie Molekulardynamik, Mechanik, numerische Mathematik, Systemanalyse, Datenmanagement und Softwareintegration, interaktive Visualisierung, High-Performance Computing und integrative Plattformen der Reflektion und der Kontextualisierung.

Weitere Informationen finden sie unter
www.simtech.uni-stuttgart.de.

Allgegenwärtige Simulationen

Ein Hauptziel von SimTech ist es, anhand von einer neuartigen und mächtigen IT-Infrastruktur, die IT-Unterstützung für Simulationen zu verbessern. Diese soll den Wissenschaftlern helfen, sich auf die wichtigsten Aufgaben ihrer Forschung zu konzentrieren. Eine solche Infrastruktur, auch Cyber-Infrastruktur genannt, umfasst ein Netz von Hochleistungsrechenplattformen, Softwareprogramme und Werkzeuge, Sensornetze, Speicher, Rechenressourcen- und Datenverwaltungssysteme und Visualisierungsumgebungen.

In der ersten Phase von SimTech (von 2007 bis 2012) wurden IT-Ansätze für Datenverwaltung und Visualisierung entwickelt, die der Effizienz der Modellierung und Ausführung von Simulationen, sowie der interaktiven Visualisierung der Simulationen und Simulationsergebnisse dienen. Die Cyber-Infrastruktur soll Anforderungen der Simulationstechnik behandeln, etwa die Automatisierung von Simulationsverfahren, Benutzerfreundlichkeit, Wiederverwendbarkeit der Simulationssoftware und Ressourcen, effizienter Umgang mit großen Datenmengen und Datenbereitstellung, Langläufigkeit der Simulationen, interaktiver Umgang zwischen Simulationen und Wissenschaftlern, Bereitstellung von Echtzeitdaten aus Sensornetzen und mobilen Geräten für die Simulationen, interaktive Visualisierung und Analyse von großen Datenmengen, die auch Unsicherheiten aufweisen können. Die Cyber-Infrastruktur soll zudem hochskalierbar sein und eine dynamische Ressourcen- und Datenverwaltung bereitstellen.