Deklarationen
Durch Vereinbarungen werden neue lokale
Bezeichner für Objekte
unterschiedlicher Art eingeführt:
Eine Konstantenvereinbarung hat die Form
CONST <Bezeichner> = <Ausdruck>;
der Wert des Ausdrucks muß bereits zur Übersetzungszeit
bestimmt werden können. Eine Konstantenvereinbarung empfiehlt sich,
wenn eine Konstante mehrfach vorkommt oder unbequem zu notieren ist,
oder wenn sie eine Bedeutung hat, die über ihren Zahlenwert
hinausgeht (etwa die Dimension eines Vektorraumes). Dies steigert die
Lesbarkeit des Programms und erleichtert eine Erweiterung auf
verwandte Fragestellungen:
one person's constant is another person's variable
Über eine Typvereinbarung wird ein Datentyp umbenannt
oder ein neuer Datentyp eingeführt durch Ableitung von bereits
bekannten Typen. Wir unterscheiden dabei
Eine Variablenvereinbarung hat die Form
VAR <Bezeichner>: <Typ>;
sie führt einen Bezeichner
als Benennung für einen
Behälter ein,
der Werte eines gegebenen Typs aufnehmen kann.
Eine Prozedurvereinbarung bzw.
Funktionsvereinbarung
beschreibt sowohl die Aufrufschnittstelle
einer Prozedur oder Funktion, wie auch ihre Realisierung.
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Vorlesung
Klaus Lagally, 22. Februar 2000, 19:36