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unilogo Universität Stuttgart
 

Institut für Rechnergestützte Ingenieursysteme

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Automatisierung der Messdatenerfassung und –aufbereitung für den VIVA-Test mittels Datenbank

Die Arbeit wird in Zusammenarbeit mit Robert Bosch GmbH durchgef ü hrt. Die Automatisierung des Testablaufs erlaubt es, eine Vielzahl verschiedener Betriebspunkte zu durchfahren. Es besteht die Möglichkeit während der Testdurchführung zahlreiche Parameter zu messen. Im Fehlerfall sind mitgeschriebene Parameter eine wertvolle Hilfe für die Analyse. Die Dokumentation des Testablaufs soll zukünftig automatisch über eine Datenbank erfolgen. Ziel ist eine möglichst gute Verfügbarkeit von Messergebnissen aus dem Test. Um die anfallenden Datenmengen handhabbar zu machen, müssen die gewonnenen Informationen vorsortiert und aufbereitet werden. Dies ist möglich, da es für fast alle Testfälle automatisch auswertbare Bestehenskriterien gibt. Für diverse Nutzer, mit jeweils spezifischen Informationsbedürfnissen, sollen gezielt Daten zur Verfügung gestellt werden.

 

Inhalt der Diplomarbeit:

1. Anforderungsanalyse:Die anfallenden Testdaten werden von verschiedenen Stellen genutzt. Hierzu sind verschiedene Auswertungs- und Berichtsfunktionen notwendig sowie Schnittstellen zu bestehenden Datenbanksystemen. Insbesondere muss aus den Messdaten die OffenePunkteListe für die Testabschlussbesprechung generiert werden. D.h. die Messergebnisse müssen auf der Grundlage definierter, intelligenter Regeln bewertet werden um alle Auffälligkeiten in Form einer OPL auszugeben. Des Weiteren ergeben sich aus dem Kontext Anforderungen an die Datenerfassung und Verarbeitung. Erste Aufgabe ist eine detaillierte Anforderungsanalyse und, darauf basierend, die Spezifikation der Datenbank und ihrer Schnittstellen.

2. Konzeptauswahl: Ausgehend von Anforderungsanalyse und Spezifikation ist zu untersuchen, welche Systeme die benötigte Funktionalität bereitstellen. Hierbei sollen sowohl die vorhandenen Datenbanken sowie eine eigenständigen Oracle-Lösung berücksichtigt werden. Eine Abgrenzung zu vorhanden Datenbanken und ein Schnittstellenkonzept ist notwendig.

3. Funktionsnachweis: Das konzeptionelle und das logische Schema der Datenbank soll entworfen und umgesetzt werden. Die Anbindung an die LabCars (Testoutput) sowie weitere Datenbanken ist bereitzustellen.

4. Dokumentation: Die Arbeit muss umfassend dokumentiert werden, um die zukünftige Weiterentwicklung sicher zu stellen.

 

Bearbeiter: cand. inform. Yan Mo

Projektkoordinator:Prof. Dr. D. Roller / Dr. Carola Eckstein

Prüfer: Prof. Dr. D. Roller

Zeitraum: 01.10.07 – 01.04.08