| Den Entwurf ästhetisch geformter Produkt führen Designer häufig in Designmodellen aus. Die Modelle dienen als Informationsträger für Designfragen und sind deshalb nur in bestimmten Bereichen exakt ausgebildet (z. B. Interpretation von Gestaltungslinien).
Von den Designmodellen werden rechnerinterne Modelle abgeleitet, die in weiteren Schritten zum vollständigen CAD-Modell entwickelt werden. Dazu werden die Designmodelle digitalisiert. Es entstehen sogenannte Meßpunktwolken, aus denen die charakterisierenden Kurven- und Kurvennetzbeschreibungen (sogenannte Wireframes) als Ausgangspunkt der endgültigen rechnerinternen Modellierung abgeleitet werden sollen.
Am Frauenhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung wurde bislang ein Softwarepaket entwickelt, mit dem in Meßpunktwolken krümmungsgleiche Kantenstücke und Berandungskurven gefunden werden. In der - Diploma Thesis - soll auf dieser Basis ein Wireframemodellierer entwickelt und implementiert werden, mit dem die gefundenen Kanten ergänzt, editiert, geschlossen und modelliert werden können.
Die Implementierung soll mit CAS.CADE-Entwicklungsumgebung vom MARTA DATVISION unter WindowsNT erfolgen. Für den Wireframemodellierer soll ein geeignetes objektorientiertes Datenmodell entworfen werden, in dem die unterschiedlichen Modellebenen des Designmodells (unterschiedlich "genaue" Modelle) in einzelnen Ebenen interpretiert sind. |