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Institut für Rechnergestützte Ingenieursysteme

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Umsetzung einer intelligenten Konstruktionsumgebung auf ein offenes CAD-System

Die wissensbasierte Konstruktion hat sich als notwendige Methodik hervorgetan, um die Wettbewerbsfähigkeit auf hochdynamischen Märkten zu erhalten, da die Voraussetzung hierfür eine hohe Anpassungsfähigkeit durch einen effizienten Produktentwicklungsprozeß ist. Neben den etablierten kommerziellen CAD Produkten wurden in den letzten Jahren vermehrt Open Source Projekte auf die Beine gestellt, mit dem Ziel, auch qualitativ hohen Ansprüchen der Ingenieure zu genügen. Als Basis für das Projekt „Semantic CAD“ am Institut IRIS wird ein offenes System gesucht, das einfach erweiterbar (durch Plugins oder durch Programmierung) ist.

Eine Übersicht über die verfügbaren Systeme wurde erstellt, die schon grob die Fähigkeiten der aufweisen, die benötigt werden. Das vielversprechendste Systeme soll in während der Einarbeitung eingehend auf Tauglichkeit untersucht werden, wobei als Referenzapplikation das CAD-Programm Autodesk Inventor verwendet wird.
Am Institut für Rechnergestützte Ingenieursysteme wurde als Grundlage für die wissensbasierte Konstruktion ein Framework entwickelt, das es erlaubt, bei der Konstruktion anfallendes Wissen an einer zentralen Stelle zu sammeln, aufzubereiten und wieder in die Konstruktionsumgebung zurückfließen zu lassen.
Die dabei verwendeten Konstruktionsmethoden bewerten jeweils aktuellen Zustand einer Konstruktionsarbeit und stellen die Verbindung zu relevantem Wissen her, das in einem systemunabhängigen Wissensprozessor aggregiert wird.
Ziel der Diplomarbeit ist es, die bisher erarbeiteten Komponenten einer wissensbasierten Konstruktionsmethode auf ein offenes CAD-System umzusetzen. Dabei ist zu untersuchen, wie der Informationsfluss zwischen CAD-System und Wissensprozessor zu gestalten ist und welche Komponenten verändert werden müssen.
Auf Grundlage dieses neuen Systems ist dann in Absprache mit dem Projektkoordinator eine weitere Konstruktionsmethode auf dieses System anzupassen und umzusetzen.

Ziele der Arbeit:

  • Analyse und Bewertung der vorhandenen Komponenten auf Wiederverwendbarkeit
  • Umsetzung auf ein offenes CAD-System und Integration in bestehende Komponenten
  • Erstellung einer neuen Konstruktionsmethode in Absprache mit dem Projekkoordinator
  • Dokumentation der Arbeit

 

 

Bearbeiter:cand. Inf.

Projektkoordinator: Dipl.-Inf. S. Opletal

Prüfer: Prof. Dr. D. Roller

Zeitraum: ab sofort