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unilogo Universität Stuttgart
 

Institut für Rechnergestützte Ingenieursysteme

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Gestaltungsmöglichkeiten für eine ontologiegestützte Suche in Semantic Engineering

Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 374 "Entwicklung und Erprobung innovativer Produkte - Rapid Prototyping" ist ein Aktives Semantisches Netz (ASN) entwickelt worden, das es ermöglicht, auf einer abstrakten Ebene Wissen zu formulieren, semantisch zu verknüpfen und dieses anderen Domänen zur Verfügung zu stellen. Die Aufgabe des ASN besteht darin, Daten und Prozesse des Rapid Product Development (RPD) zu repräsentieren. RPD-Anwendungen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Prototypenbau, Visualisierung, Simulation, Kostenberechnung und Organisation müssen ihre Informationen untereinander zur Verfügung stellen und austauschen. In diesem Aspekt ist insbesondere das Abfragen des abgelegten Wissens von Bedeutung.

Ziel dieser Arbeit ist die Findung von Anknüpfungspunkte von Ontologien innerhalb einer komplexen Architektur eines Wissenssystems. Dieser Einsatz von Ontologien soll die Suche einerseits durch ihren Beitrag an der Anfrageformulierung verbessern und andererseits die tatsächliche Extraktion von Wissen unterstützen

In dieser Arbeit soll zunächst der Stand des Semantic Webs bzw. Semantic Engineerings, sowie der Suche und des Reasoning herausgearbeitet werden. In einem weiteren Schritt werden ASN-Repräsentationen näher untersucht um die Möglichkeit bzw. den Sinn einer ontologische Repräsentation zu rechtfertigen. Eine übergreifende Studie an vorhandenen Ontologien sowie an bereits eingesetzten Ontologien in aktuellen Projekten, könnte die Wiederverwendung von Ontologien und damit die effektive Entwicklung von Systemen umreißen. In einem weiteren Schritt wird die Frage gestellt welches RPD-Wissen optimal in einer semistrukturierter Form repräsentiert werden kann.

Zur Vereinfachung werden Linguistische Auswirkungen wie z.B. Synonyme, Abkürzungen usw. nicht näher betrachtet. Die Arbeit setzt sehr gute Programmierkenntnisse voraus. Sie ist plattformunabhängig durchzuführen. Kenntnisse in Java sowie der Metasprache XML und der Ontologiesprache OWL werden vorausgesetzt.

 

 

Bearbeiter: cand. Inf. Wolfram Nossak

Projektkoordinator: Dipl.-Ing. S. Dalakakis, Dipl-Inf. Sascha Opletal

Prüfer: Prof. Dr. D. Roller

Zeitraum: 23.08.2005 – 23.02.2006