| Um die Wettbewerbsfähigkeit auf hochdynamischen Märkten zu erhalten ist man ständig bemüht, die unternehmensinternen Abläufe zu optimieren. Voraussetzung für eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Erfordernisse des Marktes ist ein effizienter Produkt-entwicklungsprozeß. Hierbei hat sich die wissensbasierte Konstruktion als notwendige Methodik hervorgetan. Am Institut für Rechnergestützte Ingenieursysteme werden im Rahmen des Projekts „Semantic CAD“ abstrakte, wissensbasierte Konstruktionsmethoden entwickelt, die universell auf verschiedene Konstruktionsdomänen adaptierbar sind. Die hierzu notwendige Information wird in einem systemunabhängigen Wissensprozessor aggregiert.
Das Ziel dieser Studienarbeit ist die Anbindung eines 3D-CAD Systems an den Wissensprozessor. Dabei soll ein vollständiger Zugriff auf das Produktmodell ermöglicht werden. Dies beinhaltet das Auslesen und die Modifikation aller vorhandenen Parameter über eine neutrale oder definierte Nachrichtenschnittstelle auf TCP/IP-Basis. |