DICOM beinhaltet neben Datenformaten (für z.B. Bilder, Befunde, Patienten, Studien, Serien,...) auch die Syntax und Semantik von Kommandos und Nachrichten. Weiterhin legt der Standard Vorschriften für die Beschreibung von DICOM-kompatiblen Geräten fest, da für jedes DICOM-kompatible Gerät eine exakte Beschreibung der Systemfähigkeit vorhanden und veröffentlicht sein muß (DICOM Conformance Statement).
DICOM 3.0 baut auf den alten ACR-Nema 1.0/2.0 Standard auf und ist seit 1992 verfügbar. Der DICOM-Standard wird noch heute ständig weiterentwickelt.
Über die Darstellung der Bilddaten verschiedenster medizinischer Geräte hinaus bietet DICOM auch Möglichkeiten, die Erzeugung, Verwaltung und Archivierung in einer Praxis oder einem Krankenhaus zu steuern.
Das Ziel dieser Studienarbeit ist ein Computerprogramm zu entwickeln, das es ermöglicht diese Bilder zu betrachten. Um das zu erreichen, muss dieses Programm einerseits die Header-Daten und
andererseits die Pixelwerte eines medizinischen Bildes im DICOM Format darstellen können.
Andere Funktionen um die Art der Dartstellung zu ändern werden implementiert. Beispiele für solche Funktionen sind: Kontrast- und Helligkeitsanpassung. |