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Simulation der Streckenleistungsfähigkeit von Schienenbahnen |
| Die Streckenleistungsfähigkeit ist ein Maß für die Zahl der Zugfahrten, die innerhalb eines bestimmten Betriebszeitraums über eine Strecke geführt werden können. Sie ist als technisch-organisatorischer Grenzwert abhängig von verschiedenen Parametern, insbesondere dem installierten Sicherungssystem, der Länge der einzelnen Zugfolgeabschnitte, den Trassierungsparametern, den Fahrzeugparametern, den Parametern der Fahrt und der Betriebsorganisation.
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Die manuelle Berechnung der Streckenleistungsfähigkeit erfordert aufgrund der Vielzahl der Parameter und ihrer wechselseitigen Abhängigkeiten einen hohen Zeit- und Arbeitsaufwand. Da sie aber für die Planung von Maßnahmen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit bzw. zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit bei Neubauten Voraussetzung ist, empfiehlt sich der Einsatz eines computergestützten Planungswerkzeuges.
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Gegenstand der Studienarbeit sind im Einzelnen die folgenden Punkte:
- Bestimmung und Darstellung der Parameter, die die Streckenleistungsfähigkeit beeinflussen,
- Entwurf von Algorithmen zur Bearbeitung der aufgezeigten Problematik,
- Implementieren und Prüfen der Algorithmen einschließlich einer anwenderfreundlichen Benutzeroberfläche,
- Erstellung eines Anwenderhandbuches,
- Beschreibung der Vorgehensweise bei der Studienarbeit.
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Wirkungsweise und Ergebnisse des erarbeiteten Programmsystems sind anhand eines einfachen, mit dem Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen abzustimmenden Beispiels darzustellen. Dabei sind vor allem die Auswirkungen unterschiedlicher Parameter zu dokumentieren, wobei ein darzustellender Parameter zwingend der Einsatz unterschiedlicher Signalsysteme sein muss.
Folgende Randbedingungen sind zu beachten:Das Programm ist in C++ zu erstellen, die Dokumentation ist in MS Word zu erstellen, verfügbare Literatur ist auszuwerten (unter Angabe der Quellen).
Die Durchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen der Universität Stuttgart. |
Bearbeiter: cand. inform.
Carsten Bube
Projektkoordinator:Dr.-Ing. Harry Dobeschinsky
Prüfer: Prof. Dr. D. Roller
Zweitprüfer:Prof. Dr.-Ing. Ullrich Martin
Zeitraum: 01.07.2003 – 31.12.2003 |
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