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Dieser Text ist eine Übersetzung aus dem Amerikanischen. Im großen und ganzen so weit überarbeitet, dass er auch auf europäische Verhältnisse anwendbar ist. Manchmal jedoch wird hier eher der Idealfall beschrieben - die Shanti-Sena zum Beispiel haben auf europäischen Treffen noch nie eine grosse Rolle gespielt. Wenn du eine Möglichkeit hast, Kopien zu machen, wäre das ein schöner Beitrag, ein paar Exemplare auf dem nächsten Treffen weiterzugeben.
Hier gibt
es keine autoritären Hierarchien. Wir haben eine Stammesanarchie,
in der wir füreinander Sorge tragen, weil wir spüren, dass wir
eine Einheit sind. Das Treffen fünktioniert, weil jeder von uns die
Verantwortung dafür übernimmt, das zu tun, was getan werden
muß, und weil wir unser Wissen und Herz teilen. Ein Teil dieser Verantwortung
ist diese Übereinkunft:
Zu versprechen, sanft und bewußt mit unserer Mutter Erde umzugehen, uns selbst und
alle lebenden Wesen zu respektieren und füreinander
Sorge zu tragen. Im Umgang miteinander gewaltfrei zu handeln, direkt mit
offenen Herzen aufeinander zuzugehen. Jedes Treffen, das den Namen ,,Regenbogen" trägt, ist ein völlig freies, unkommerzielles Ereignis. Die gesamte Versorgung wird aus dem Wunderhut bezahlt. Es gibt keinen Eintritt. Auf einem Treffen wird nichts ge- oder verkauft. Das befreit uns von rechtlichen und bürokratischen Belangen und garantiert uns das Verfassungsrecht, uns auf öffentlichem Boden zu treffen. Unsere Treffen stehen allen friedliebenden Menschen offen. Es gibt keine Mitgliedschaft. Niemand wird
fortgeschickt, außer er/sie verletzt die Vereinbarung der Gewaltfreiheit.
Jeder kann ein Teil des Regenbogens sein. Der Regenbogen besteht aus allen
Farben.
Ein Spähtrupp wird gebildet und sucht mit Hilfe von Karten, Luftfotos und insbesondere durch Kontakt mit Einheimischen einen Lagerplatz. Lagerplatzkriterien: So sollte ein Lagerplatz beschaffen sein: Nur Notfall- und Versorgungsfahrzeuge werden im Hauptlager akzeptiert. So wenig Straßen wie möglich sollen den allzuleichten Zugang für Autoradios, Bierkisten und Rowdy-Parties verhindern. Umgekehrt sollte das Lager nicht in einer Sackgasse sein, um Euch nicht selber eine Falle zu stellen. Plaziert es an eine durchgehende Straße, damit es sowohl einen vorderen als auch einen hinteren Zugang gibt.gutes Wasser: tiefe Quellen oder qualitativ hochwertiges Oberflächenwasser, genug zum Trinken, Kochen und Waschen. Es sollte vom Hauptlager entfernt sein, damit es nicht verseucht wird. Kein Lager wird all das im gleichen Ausmaß erfüllen, z.B.: Gute Quellen befinden sich oft an steilen Berghängen - weit entfernt von ebenen Flächen, die sich wiederum gut zum Parken eignen. Versucht einen guten Kompromiß für all diese Anforderungen zu finden. Sobald der
Lagerplatz ausgewählt ist, werden die lokalen Foculizer per Post oder
Computer verständigt.
Das ist die offizielle Ankündigung des Treffens, die eine Wegbeschreibung,
eine Landkarte und Info-Telefonnummern beinhaltet. Die Foculizer machen
Kopien und senden sie anhand der Adressenliste aus. Die Einladungen können
natürlich auch persönlich verteilt werden.
Spätestens
eine Woche vor Beginn des Regenbogens trifft sich eine engagierte Gruppe
von Leuten, um Das ist eine Zeit, in der Du im kleinen Kreis arbeiten und einige tiefe Freundschaften schließen kannst. Wir sehen es als unsere Aufgabe, das unschätzbare Erbgut unserer Wälder zu schützen. In diesem Sinne kooperieren wir mit den Förstern. Die örtlichen Förster werden spätestens einige Stunden nach Eröffnung des Samenlagers über das Treffen informiert. Wir achten ihre Anliegen zum Schutz der Natur. Bisher gaben uns die Förster kostbare Tips über Plätze und Wasserstellen. Sie gaben uns auch Samen, um zertretene Flächen wieder herzustellen und Bäume zu pflanzen. Für uns sind sie Leute, die unsere Interessen teilen. Wir unterschreiben keine Genehmigungen oder Abkommen mit der Regierung. Unsere hierarchielose Struktur gibt niemandem die Berechtigung, so etwas zu unterzeichnen, denn wir üben lediglich unsere gesetzlich und menschenrechtlich verankerte Versammlungsfreiheit aus. Bedenke,
daß Förster Gesetzeshüter sind und dich möglicherweise
verhaften oder belangen können, wenn sie dich Gesetze brechen sehen.
Genaue Information sollte ergänzt werden!
Die Natur
ist Gottes Kathedrale, in der wir uns versammeln, und die wir auch bewahren
wollen. Wir zerstören die Umgebung so wenig wir können. Flußbänke
und Feuchtgebiete sind verwundbare Ökosysteme. Pflanzen älterer
Gattung wie Moos und Farne sind äußerst sensibel. Kakteen sind
verwundbarer als du denkst. Wir könnten durch Jagdreviere von Tieren
gehen. Bleib am Waldboden und auf den Trockengebieten. Erinnere dich, daß
Insekten auch ein Teil der Natur sind. Respektiere z.B. Ameisenhaufen.
Benutze nie Insektengift (Damine). Vitamin B Zusetzung, Zitronen und roher
Knoblauch kann vor Stichen schützen. Bringe nichts in Unordnung, lasse
nichts liegen. Vögel könnten Zigarettenfilter auflesen und daran
ersticken. Glasscherben sind eine Gefahr für die Füße aller
Kreaturen. Hebe auch den Abfall derer auf; die noch keine Regenbögen
sind. Benütze Dinge dort, wo sie liegen. Je mehr du dich entfernst,
um so weiter mußt du gehen, um sie zurückzubringen. Hänge Planen
auf Bäume oder Aste, statt sie abzuschneiden und Pfosten zu setzen. Fälle
niemals einen lebenden Baum oder brich etwas davon ab. Verwende nur totes
Holz. Das Abziehen der Rinde von Birken verwundet sie. Wähle eine
Stelle für das Schwimmloch und gehe nicht woanders ins Wasser. Laß
die Biberteiche in Ruhe. Vermeide jeden Platz, wo sich Tierbabies aufhalten
(die Art, wie Tiere ihre Jungen verteidigen, ist brutal). Mach einige wenige
Pfade und bleibe auf ihnen. Zertrample bitte nicht eine unversehrte Fläche.
Lege die Pfade über Erdboden, der nach Regen hoch und trocken bleibt.
Lege Trampelpfade nur durch Gehen an und bilde Kreise durch Sitzen, statt
Pflanzen extra abzuschneiden. Die Erde ist Mater Terra, wir müssen
sie schützen.
Unsere Wasserstellen sind unser Lebensblut und müssen vom ersten Tag, an dem Leute im Lager sind, beschützt werden. Das beste Trinkwasser kommt von Quellen. Wasserläufe und Teiche mit einem guten, konstanten Strom können auch benutzt werden. Der Quellbereich ist mit Schnüren und Bändern gekennzeichnet, und im Umkreis von 30 m sollten sich keine Scheisslöcher und auch keine Zelte befinden. Alle, die nicht am Wasserholen beteiligt sind, sollten sich von der Wasserstelle fernhalten. Schütte niemals Abwässer jeglicher Art in ein Gewässer. Verwende ein Schmutzwasserloch, das mindestens 30 m entfernt ist. Benütze auch niemals
Seife in einer Wasserstelle. Trage einen Eimer mindestens 30 m vom offenen
Wasser weg, um zu waschen. Sogar biologische Seife kann Fische und Mikroorganismen
töten. Tauche niemals dein eigenes Geschirr in eine Wassergrube. Benütze
statt dessen einen gemeinsamen Kübel oder Schlauch. Trinke auch kein
Wasser, bevor du weißt, daß es analysiert,
gefiltert oder gekocht wurde. Sogar das am saubersten aussehende Wasser
kann Mikroorganismen enthalten, die verschiedene Darmstörungen hervorrufen
können. Um absolut sicher zu gehen, koche das Wasser 10 Minuten.
12. Und also sollst du haben einen Ort außerhalb des Lagers, wohin du gehen kannst. 13. Und sollst haben eine Schaufel, und es sollte sein, daß wenn du dich an diesem Ort erleichtern wirst, du damit graben sollst, und das bedecken, was aus dir heraus kommt. 14. Denn der Herr, dein Gott, geht inmitten deines Lagers, um dich zu befreien und um deine Feinde vor dir aufzulösen. Deshalb sollte dein Lager dir heilig sein, damit er keine Unreinheit in dir sehe und sich von dir abwendet. Deuteronomium
23
Tiefe, enge Gruben, ca. 2 m tief sind am besten geeignet. Die ausgehobene Erde wird zu einem schönen Erdhaufen, um das Loch später wieder aufzufüllen. Der Rasen wird ausgestochen und wieder auf das gefüllte Loch gelegt. Knochenmehl oder Asche von einem Holzfeuer wird in der Nähe aufbewahrt und über deine Hinterlassenschaft gestreut, um den Geruch zu reduzieren. Die Erde wird dann obendrauf geschaufelt, bis dein Abfall komplett bedeckt ist. Die Grube ist voll, wenn noch 40 cm zur Erdoberfläche fehlen, und eine neue Grube wird in der Nähe gegraben. Handwaschgelegenheiten mit Essigwasser werden bereitgehalten. Die Wege sind beschildert oder mit farbigen Bändern markiert. Unsaubere Latrinen können ein Bindeglied zwischen uns und einem sehr kranken Lager sein. Latrinen müssen mindestens 30 m entfernt und niemals oberhalb eines Gewässers sein. Wir vermischen unsere Abfälle
nicht und werfen alles zusammen, sondern trennen den Müll. Wir verwerten
was wir können und entsorgen den Rest auf naturfreundlichste Weise.
In jeder Küche und stark frequentierten Orten im Lager gibt es Recyclingstationen.
Jede hat sieben Container: Dinge, die auf einem Treffen
übriggeblieben sind, werden lokalen Hilfsorganisationen gebracht.
Die Drei Ws:
weniger verwenden, wiederverwenden, wiederverwerten
Nachbarschaften innerhalb des Lagers machen ein Treffen lustiger und ökologischer. Alles was im Lager gebraucht wird, wie Latrinen, Wasser, die Beaufsichtigung der Kinder und Sicherheit kann um ein gemeinsames Feuer zusammengefasst werden. Wenn du ankommst, dann schaue dich nach einer Ansammlung von Zelten um, um dich dort niederzulassen. Kleine Küchen sind einige dieser Plätze, wo sich Nachbarschaften bilden, ebenso spezielle Bereiche wie C.A.L.M. oder das Kinderdorf. Oft lagern Leute aus bestimmten Staaten oder Städten zusammen. Kontaktiere die Leute um dich herum und lerne sie kennen. Einsame Lagerstätten sind leichte Beute für Diebe. Die Nachbarschaften geben die einzige Sicherheit, wenn du nicht in deinem Lager bist. Es braucht Regen für einen Regenbogen, und regnerische Tage sind ein Teil jedes Treffens. Das sind Zeiten, wenn die Schwestern und Brüder eng beieinander sitzen und sehr intime Gespräche und schöne Zeiten haben. Baue nichts ohne dir Gedanken zu machen, wie das Wasser fließen wird. Bewahre dein Hab und Gut auf Plätzen auf, die hoch liegen und trocken bleiben. Wenn du dein Lager aufschlägst, achte auf niedere Punkte und Gräben und stell dir vor, wo sich Wasserströme bilden werden, wenn es regnet. Steile dein Zelt nicht an solchen Orten auf. Bilde keine Pfade in Hohlwegen: Es bilden sich Schlamrnlöcher, wenn Tausende von Füßen über die Wege tanzen. Lege die Wege auf Erhebungen. Mache auch Feuerstellen auf Erhöhungen oder geneigtem Gründ und grabe eventuell eine Wasserablaufrinne. Bewahre Küchenzeug
und Lebensmittel bedeckt auf Anschlagbretter mit klarer Plastikfolie.
Feuer ist überall eine Gefahr, vor allem in sehr trockenen Gebieten. Es könnte Fallholz und trockenes Gras in der Wiese sein. Wirf keine Zündhölzer oder Zigarettenstummel auf den Boden. Wenn du eine Feuerstelle machst, sei verantwortlich. Habe immer eine Schaufel und einen Kübel Wasser in der Nähe. Benütze nur Gemeinschaftsfeuer. Teile dein Herz mit deinen Nachbarn und verschwende nicht Holz mit einem privaten Feuer. Verwende nur totes und trockenes Holz. Schmeiße nie Plastik oder andere synthetische Materialien in ein Feuer. Dabei entstehen giftige Dämpfe. Wähle einen sicheren Ort und schaue, daß keine Äste zu tief über dem Feuer hängen. Halte das Feuer nieder, denn Funken können weit fliegen und sogar Bäume können Feuer fangen. Wenn du ein großes Feuer brauchst, mache es auf einer offenen Wiese mindestens 6 Meter von der Baumgrenze entfernt. Paß auf Wurzelfeuer auf. Lege das Innere einer Feuerstelle und den Boden mit Steinen aus. Entferne lose Blätter und Gras im Umkreis von mindestens 30 cm von der Feuerstelle. Der Wind kommt oft unverhofft und kann auch sehr schnell die Richtung wechseln. Verlaß dein Lager nicht, bevor dein Feuer vollkommen aus und abgekühlt ist. Eine Feuerwachgruppe geht durchs Camp und stellt sicher, daß alle Feuer versorgt werden und Kübel mit Wasser in der Nähe stehen. Wir alle helfen ihnen, indem wir selbst aufmerksam sind. Experimente für umweltschonende
und energiesparende Technologien sind immer willkommen. Handwerkszeug
und z.B. Wind- und Sonnenenergie sind nützlich für ein Treffen.
Elektrische Generatoren, Kettensägen und benzinbetriebene Geräte
möchten wir eher nicht verwenden. Fahrräder und Pferde sind willkommen,
Motorräder und Autos (außer für Notfälle und Verpflegung)
nicht.
Das Hauptkreisgebiet ist
eine offene Wiese, groß genug für so viele Menschen wie du erwartest.
Es ist der Mittelpunkt unseres Lagers, wo wir uns zum Frühstückskreis,
Abendkreis und zu Visionskreisen usw. zusammenfinden. Im Zentrum des Hauptkreises
befindet sich eine Feuerstelle, groß genug für ein stattliches
Feuer, das nach allen Seiten offen ist, damit die Leute rundherum tanzen
und musizieren können. Die Lage sollte frei von Bäumen und leicht
abfallend sein, ohne Gruben, damit nach Regen keine Überschwemmungen
entstehen. Die Feuerstelle ist ebenso auf einer leichten Erhöhung,
um sichtbar zu sein und trocken zu bleiben. Persönliche Zeltplätze
werden in diesem Gebiet nicht aufgestellt. Im Hauptkreis kann es mitunter
laut werden oder auch ganz still. Es ist ratsam, die Entfernungen zwischen
Kinderdorf, C.A.L.M. und Hauptkreis zu koordinieren. Wir sind ein Kreis
in einem Kreis, ohne Anfang und ohne Ende.
Die Herzpatrouille bemüht sich, daß jeder auf dem Treffen, der eine Umarmung will, auch eine bekommt. Solltest du, wo auch immer um eine Umarmung gebeten werden, versuche mit offenem Herzen, freudig darauf einzugehen. Wir versammeln uns in einem Kreis, um uns selbst zu führen, um laufende Aktivitäten zu erfahren, zu erzählen, was unser Herz bewegt und füreinander zu sorgen. Jeden Tag im Hauptkreis gibt es eine Versammlung und wird mit dem Blasen der Muschel angekündigt. Wir verwenden einen Redestab
im Kreis, der dazu beiträgt, daß jeder, der ihn in der Hand hält,
die Möglichkeit hat, zu reden, so lange wie es ihm gefällt, ohne unterbrochen
zu werden. Reden, Zuhören und das Teilen unserer tiefsten Gefühle
ist die Art, wie wir neue Sichtweisen zueinander finden und neue Wege, um schwierige
Situationen zu lösen. Wenn viele Leute anwesend sind, wird ein innerer
Kreis gebildet (oft auch mehrere). Wenn man fertig gesprochen hat, kann
man den Kreis verlassen und einer Person Platz machen, die sprechen will.
Der ungefähre Verlauf und die Themen werden am Beginn einer Versammlung
festgelegt. Hilfreich ist auch ein(e) Bruder od. Schwester, der (die) die
Aufgabe übernimmt, darauf zu achten, daß das Gesprächsthema
erhalten bleibt, langatmige Sprecher zu erinnern, dass noch andere sprechen
wollen, und zu verhindern, daß emotionsgeladene Diskussionen und Argumentationen
entstehen (abhängig von der Art des Kreises).
Konsens ist, wie wir uns selbst führen, und heißt zu Lösungen zu kommen, die für jedermensch akzeptabel sind, nicht nur für eine Mehrheit. Also - keine demokratische Abstimmung! Wenn wir Probleme haben, bringen wir sie in den Kreis zur Diskussion. Während des Gesprächs wird üblicherweise ein Thema angesprochen und Konsens erbeten. Wenn keine starke Ablehnung durch jernanden erfolgt, dann ist Konsens erreicht. Das wird ,,stiller Konsens" genannt; das heißt, niemand spricht, nachdem um Konsens gefragt wurde. (Dies kann mit einem einfachem ,,HO" bekräftigt werden.) Wenn eine Person den Konsens blockiert, indem sie ihre Bedenken mitteilt, so wird die Diskussion im Kreis fortgesetzt Mit diesem Vorgehen versuchen wir unsere Probleme auf die bestmögliche Art zu lösen. Die Konsensmethode gibt jedem Mensch die Gelegenheit, gehört zu werden, und in Gleichheit beachtet zu werden. Die kleinste Minderheit hat die Chance, das kollektive Bewußtsein zu verändern, wenn die Vision klarer, schärfer und reiner ist. Es ist möglich, daß der Große Geist eine Botschaft für jene gegeben hat, die hinter der Erkenntnis des restlichen Rates liegt. Wenn Brüder und Schwestern diese Kraft gegen die Mehrheit anwenden, müssen sie in gutem Gewissen der kollektiven Weisheit konzentriert gelauscht haben. Eine Blockierung soll nicht
benützt werden, um den individuellen Willen über den Willen des
Kreises zu stellen. Das auszuarbeiten, kann sehr lange dauern und für
die Teilnehmer anstrengend sein. Konsens fünktioniert in einer Umgebung
des Vertrauens, wo jeder gleich an der Entscheidung gewinnt oder verliert.
Die Teilnehmer werden gebeten, zuzuhören und beizutragen, sich zu informieren
und von Anfang an der Besprechungen bewußt Anteil zu nehmen.
Wir nennen unser Sicherheitssystem Shanti Sena. Das bedeutet Friedensarmee in Sanskrit. Eine Gruppe von Menschen mit Erfahrung im gewaltfreien, friedvollen Eingreifen kann durch Rufen von ,,Shanti Sena!" zur Unterstützung geholt werden. Doch auf einem Treffen ist jeder ein Friedensbewahrer. Wir sind sicher, weil wir alle aufeinander achtgeben. Wenn wir uns nicht bewußt sind, was mit den Menschen um uns vorgeht, und wenn wir Hilfe nicht anbieten, können aus Mißverständnissen leicht Gewalt und Verletzung werden. Oft kann eine Gruppe dort etwas bewirken, wo es ein einzelner nicht kann. Biete deine Hilfe an im Besänftigen von Konflikten. Wir reagieren nur mit gewaltfreien Methoden. Es wird versucht zu reden, bevor physische Maßnahmen ergriffen werden. Laßt uns versuchen, mit Mitgefühl und Respekt zu kommunizieren. Kann physisches Eingreifen
nicht vermieden werden, so geschieht es sanft und ohne zu verletzen. Wir
erleichtern den Shanti Sena ihre Aufgabe, indem wir ist unser freies Zentrum für Heilkunst. Wenn du verletzt oder krank bist, komm hier her - speziell, wenn es sich um etwas Ansteckendes handelt. Die Menschen hier bieten auch Gesundheitsberatung und Vorsorgemaßnahmen, wie z.B. Kondome, an. Natürlicher und alternativer Heilkunde wird der Vorzug gegeben. Gefragt sind Behandlungen, die an die Wurzeln der Krankheit gehen, und nicht nur vorübergehende Linderung verschaffen. CALM benötigt ständig Spenden an medizinischer Ausrüstung, wie: Kräuter, Tinkturen, homöopathische Arzneien, Antibiotika, Salben, Tierkohle, Bandagen, Pflaster, Weizengrassaft usw. Wir brauchen Ärzte,
Krankenschwestern, Heiler und Therapeuten jeglicher Art, die auf freiwilliger
Basis ständig oder bei Bedarf zu Verfügung stehen. Heiler und
Kundige können sich hier ebenso einbringen.
Die Fokussierer tun, was ihr Name beinhaltet, sie bündeln Lichtenergie zu einem wesentlichen Punkt. Sie sammein die verschiedenen Energien unter uns und synchronisieren sie, damit Visionen manifestiert werden können. Sie zeigen uns die Richtungen auf, in die wir uns bewegen können, und teilen ihr Wissen mit. Sie motivieren die Zusammenarbeit unter uns. Fokussierer sind nicht zu verwechseln mit den herkömmlichen Führerpositionen in hierarchischen Systemen. Sie stehen weder über uns, noch werden sie gewählt. Jeder, der eine Vision zu teilen und den Wunsch zu freudvollem Dienen verspürt, kann ein Fokussierer sein. Wenn du etwas siehst, das getan werden sollte, nimm die Gelegenheit wahr, einen Dreierkreis zum Mitmachen zu bilden. Gib acht, damit du nicht glaubst, alles tun zu müssen. Wenn etwas getan werden soll, bemühe dich, es an andere weiterzugeben. Irgendjemand wartet darauf, nützlich zu sein, möglicherweise eröffnet sich sogar ein bislang unbekanntes Talent. Solche Erlebnisse erweitern das Bewußtsein und machen Freude. Das Abgeben der wichtigen Tätigkeiten an Bereitwillige mag vielleicht anstrengend sein, ist aber notwendig, um nicht total auszubrennen und die Freude nicht zu verlieren. IST BESONDERS WICHTIG FÜR DEN FOKUSSIERER, SOGAR IN ANBETRACHT VON UNVOLLKOMMENEN HANDLUNGSWEISEN, FRUSTRATION UND SCHEINBAR ENDLOSEN DISKUSSIONEN. LAß DEN KREIS ENTSCHEIDEN. MENSCHEN LERNEN DURCH ÜBUNG UND ERFAHRUNG. DER WEG IST DAS ZIEL. Die meisten unserer täglichen
Tätigkeiten werden vom Koordinationskreis fokussiert, der sich mehrmals
am Tag bildet (max. 3mal). Handwerker und Menschenkinder mit besonderen Fähigkeiten
werden gesucht, Werkzeuge und Zusatzgeräte (für Küche, Wasser,
Duschen, Transport etc.) gefunden. Die Versorgung und deren Finanzierung
läuft ebenfalls über den Koordinationskreis, und zur Klarstellung
und Erfahrungssammlung dieser Anlässe wird Buch geführt. Alle
Tätigkeitsbereiche geben einen täglichen Bericht, und jegliche
Vorhaben für neue Lager.
Die Spenden von Nahrungsmitteln und Zubehör (Plastikfolien, Seile, Wasserschläuche etc.) werden für alle Küchen gesammelt und verteilt. Dieser wichtige Bereich benötigt freudigen Einsatz von vielen Leuten. Konstruktionen werden hier eingebracht, um Konflikte über Landbenützung und Lagerplätze zu vermeiden. Aus Erfahrung haben wir gelernt, daß es wichtig ist, daß der Koordinationskreis als erster im Basislager entsteht und später in engem Kontakt mit dem Informationslager steht. Um das Ineinanderfließen
der Informationen und Tätigkeiten für das Treffen übersichtlicher
zu gestalten, sollten Koordination, Versorgung und Info rund um die Uhr
zugänglich sein und örtlich ein Lager bilden.
Das Regenbogen-Treffen ist unentgeltlich und frei zugänglich für jedermann. Mit dem fröhlichen Herumreichen des Wunderhutes in Begleitung von Musik und Gesang wird uns allen die Möglichll:eit gegeben, den Geldbedarf für unsere Versorgung zu sammeln. Unsere herzliche Großzügigkeit ermöglicht uns allen eine gesunde und ausreichende Ernährung. Der Wunderhut geht üblicherweise bei Essenskreisen herum und kann auch, wenn Konsens, durch das ganze Lager wandern. Bitte versucht den größeren Teil eurer Geldspenden zu Beginn des Treffens einzubringen, anstatt mehrere Kleinbeträge über viele Tage. Das verhindert Engpässe in der Versorgung. Vorsicht vor Einzelpersonen, die mit einem ,,Magic Hat" für nebulöse Zwecke Geld sammeln. Der Wunderhut wird von mindestens
drei Personen fokussiert. Dieser Kreis führt die Zählung der
Sammlungen aus und führt Buch über die Geldbeträge
und an wen sie weiterfließen. Die Einsicht in den Wunderhut ist für
jeden offen.
Die Lebensmittel werden vom Versorgungsdepot verteilt, aus dem Wunderhut finanziert und durch Hunderte von helfenden Händen zubereitet. Küchengehilfen aller Art und Köche sind hier herzlich willkommen. Bisher haben zweimal täglich Essenskreise stattgefunden, weil in Europa nie mehr als dreitausend Menschen anwesend waren, wie etwa zwanzigtausend in den USA. Es wurde schon vorgeschlagen, mehrere Küchen aufzubauen, um den Hauptkreis zu versorgen, sowie ganztägige Imbißküchen für Kaffee, Tee, Kekse, Popcorn und Bäckereien. WICHTIG! KÜCHEN GANZ SAUBER HALTEN. DIE HÄNDE DER HELFER IMMER VOR DEM MITTUN GRÜNDLICHST WASCHEN MIT ASCHE ODER ESSIGWASSER. AUF KEINEN FALL MIT VERWUNDUNGEN ODER KRANKHEITEN TEILNEHMEN. Bitte auf saubere Messer, Schneidebretter und Arbeitsflächen achten, mit Essigwasser vor und nach Benützung desinfizieren. Unsauberes Essen verbreitet Krankheiten und Seuchen am schnellsten. Bitte übernimm die Verantwortung für deine Hygiene und jene, die sich nicht so gut auskennen. Jede Küche braucht einen Abwaschbereich, am besten mit vier großen Behältern (mind. 15 l): einen für die Abfälle, einer mit heißem Seifenwasser, einer mit sauberem Wasser zum Nachspülen und einer mit Wasser, dem ein bis zwei Verschlußkapseln hochprozentigen Essigs beigefügt werden. Das Wasser muß regelmäßig überprüft und gewechselt werden. Töpfe und Pfannen sollen nicht für lange Zeit ungewaschen herumstehen, um nicht Insekten (Krankheitserreger) anzuziehen. KÜCHEN BRAUCHEN IMMER WASSER UND HOLZ FÜRS FEUER! Bitte macht es euch zur Gewohnheit, ein Stück Holz oder einen einen ganzen Arm voll zur Küche mitzubringen. Wenn die Wasserbehälter leer sind und du es siehst, bitte füll sie auf. KOMPOSTLÖCHER werden in der Nähe für Küchenabfälle gegraben. Sie werden stufenweise zugeschüttet, wie die Latrinen, bis einen Fuß unter dem Grubenrand, und dann zu einem Hügel aufgeschüttet mit Erde. Dieser ebnet sich ein, wenn sich der Kompost zersetzt und absinkt. Wenn sich die Fliegen um den Kompost zu einem Stelldichein treffen, ist es höchste Zeit, diesen mit Erde zu bedecken. ABWASCHWASSER wird in mit Steinen gefüllte Gruben geleert (ca. dreißig Zentimeter tief). DIE LEBENSMITTEL SOLLTEN NICHT AM BODEN GELAGERT WERDEN, sondern erhöht auf Paletten, Stellagen oder Baumstämmen aufbewahrt werden, um sie vor Nässe und Sonne zu schützen, und mit Planen abgedeckt werden. Nicht in der Nähe von Ameisenhügeln aufbewahren. Hunde und andere Tiere fernhalten durch Abgrenzung des Küchenbereichs mit Seilen. Das Essen wird von Austeilern mit speziell vorbereiteten Schöpfern und anderen Serviergeräten ausgeteilt. Niemand nimmt sich sein Essen selbst! Alle Geschwister bringen ihre eigenen Schalen, Tassen und Löffel zum Treffen mit, und halten diese gründlichst sauber. ist das Kommunikationszentrum und wird am besten nicht weit vom Koordinationszelt entfernt aufgebaut. Hier kann jeder Informationen einbringen, die weitergeleitet werden sollen. Der Koordinationskreis und alle Fokussierer bringen täglich ihre Lageberichte ein, damit die Nachricht im gesamten Lager verbreitet werden kann. Mit vielen genauen Angaben von uns allen können die Fragen intelligent beantwortet werden. VERLORENES
UND GEFUNDENES, GERÜCHTEKONTROLLE, WORKSHOPS und gedruckte oder geschriebene
Infos jeglicher Art werden auf Anschlagtafeln angebracht.
Die Parkwächter begrüßen alle eintreffenden Geschwister mit Umarmungen und Infos und helfen beim Einparken. Sie gewährleisten ein geordnetes und sicheres Parkareal und stehen rund um die Uhr zur Verfügung für die Begrüßung von Neuankömmlingen, Information, Verkehrskontrolle und Sicherheit, Autoreperaturen, eventuell Teeküche (Snacks) und eine aktive Shanti Sena. Der Alkoholmissbrauch verlangt in diesem Gebiet besondere Aufmerksamkeit. Für diesen
Kreis werden Shuttlefahrzeuge gesucht!
ist das erste Lager, das die Ankommenden passieren, bevor sie in
das Hauptlagergebiet gelangen (1-2 km davor). Hier endet auch der Shuttle.
Für unsere von der Reise erschöpften Brüder und Schwestern
ist hier ein angenehmer Rastplatz zum Heimkommen. Die Ankommenden werden
wie allerliebste Freunde und Verwandte mit Tee, Kaffee oder Wasser und
vor allem mit respektvollen Umarmungen von Herz zu Herz begrüßt. Auch
kleine Nahrungsgaben sollten vorhanden sein. Dies ist die beste Gelegenheit,
sie mit dem Treffen vertraut zu machen, wie z.B. Latrinen, kein Alkohol
und harte Drogen, wie verhalten wir uns zu Mutter Erde und zum Wasser,
Krankheitsvorbeugung, Ort des Infozeltes im Hauptlager, Hinweis auf die
Wegkarte. Für unsere neuen Geschwister ist es von großem Wert,
den OM-Kreis schon im "Willkommen daheim"-Lager kennenzulernen.
Dafür
eignen sich große, kräftige Busse oder Lastautos mit großen
Ladeflächen, die kontinuierlich für diverse Transporte zur Verfügung
stehen. Ein ausgewogener Fahrerdienst mit öfterem Wechsel ist notwendig.
Die Benzin- und Reparaturkosten werden vom Wunderhut gezahlt.
Um den Kindern Möglichkeiten zu schaffen, damit sie sich kennenlernen und ungestört spielen können, gibt es einen Ort, der speziell für Kinder da ist, ebenso wie für schwangere Frauen und stillende Mütter. Es sollten schattige Plätze unter Bäumen sowie Spielsachen vorhanden sein. Hier kann man andere Eltern, Brüder und Schwestern, die gerne mit Kindern zusammen sind, und natürlich viele unserer kleinen Mitmenschen kennenlernen. Es gibt auch eine eigene Küche in diesem Bereich. Hilfe ist immer willkommen, was Feuerholz, Küchenhilfe und Wasser betrifft, und auch Musiker, Geschichtenerzähler und Leute, die Spiele kennen. Der Kinderbereich sollte dort angelegt werden, wo die Musik vom Hauptkreis vor allem in der Nacht gedämpft wird. Achte
auf deine Kinder, wo sie sind und wann du sie wiedertriffst. Die Person,
die auf deine Kinder aufpaßt, solltest du zumindest so weit kennen,
daß du eine Weile mit ihr verbracht hast. Wenn du weggehst, sag immer
jemandem, wo du erreichbar bist, am besten schriftlich eine Nachricht hinterlassen.
Die älteren Kinder sollten wissen, wo ihr Zelt steht. Ihnen sollten
auch Küche und Info gezeigt werden. Sie sollen deinen Namen wissen und
dich beschreiben können; für die Kleinen wäre es hilfreich,
Zettel mit ihrem/deinem Namen und eventuell Wegbeschreibung
zu deinem Zelt mitzugeben. Wenn sich dein Kind verlaufen hat, warte nicht
zu lange und handle. Informiere das Info-Zelt und Kinderdorf.
Ein Regenbogentreffen ist
kein guter Platz für Haustiere. Hunde kämpfen mit anderen Hunden,
leben ihren Jagdinstinkt und töten möglicherweise auch andere
Haustiere. Sie kommen zu allen Lebensmitteln und hinterlassen ihren Kot
überall. Haustiere finden sich oft selbst mit dem raschen Wechsel
der Umgebung nicht zurecht. Falls du für diese Zeit keinen Platz der
Fürsorge deines Tieres findest und es mitbringst, trägst du
die Verantwortung. Beobachte es regelmäßig. Halte es fern von
den Küchen und Sprechkreisen und laß es nicht auf die freie
Wildbahn. Nimm dir die Freiheit, einen streunenden Hund im Schatten an einen
Baum zu binden - aber niemals, ohne ihm Wasser zu geben.
Es gibt eine lange Familientradition, dem Alkoholkonsum am Treffen entgegenzuwirken. Wir alle brauchen einen sicheren und ruhigen Ort, an dem wir in Frieden zelebrieren können - Alkoholenergien können leicht Unruhe stiften. Wir respektieren das Recht von jedem, Alkohol zu trinken, aber das Regenbogentreffen ist als Friedens- und Gebetsort gedacht und nicht als eine Saufparty. Einige unserer Geschwister sind im Babylon schwere Trinker, kommen aber hierher, um zu entziehen und hell zu werden. Sei bitte kein Regenbogenpolizist. Wenn du dich von einem Betrunkenen verletzt oder falsch behandelt fühlst, bilde einen Kreis, um Hilfe im Umgang mit dieser Person zu erbitten. Harte Drogen wie Heroin, Kokain usw. sind ebensowenig willkommen. Hanf ist eine heilige Pflanze und hat große Heilkräfte, wenn sie zielgerichtet angewandt wird. Auf einem Regenbogentreffen wollen wir uns von unseren Gewohnheiten und Süchten befreien und bewußter mit den Dingen umgehen lernen. Wir
öffnen unsere Herzen in süßer Hingabe dem leuchtendem Liebeslicht
des Einen.
Am Tag des Vollmondes, vom Sonnenaufgang bis zur Mittagszeit, kommen alle beim Hauptkreis zusammen, um für den Frieden auf der Erde zu meditieren und um für die Heilung der Mutter Erde zu beten. Starke Lichtkraft durchströmt in dieser Zeit das Lager und die Umgebung. Die Stille wird mit einem schwingenden AUOM beendet. Bitte respektiere das Schweigen, indem du in der Nähe des Kreises nicht sprichst und nicht schreist oder trommelst, gleich wo im Lager. Gib dir für
die Vorbereitung dieser Zelebrierung in etwa 4 Tage Zeit. Nimm die Gelegenheit
wahr, deine Ängste, Traumas, Träume, Ansichten und Visionen im
Kreis zu teilen - so daß die Heilung zum vollen Mond Vollendung
finden kann.
Im Visionskreis
wird die Zukunft der Familie besprochen und vor allem das Land, in dem
das Regenbogentreffen des kommenden Jahres gesucht und durch die Einladung
einer lokalen Familie gefünden wird. Er beginnt ungefähr nach
dem Vollmond und kann sich über Tage erstrecken, bis ein Konsens mit allen
Teilnehmern gefunden ist.
Es finden
außer dem internationalen Europäischen Treffen auch regionale
Zusammenkünfte der einzelnen Stämme statt. Informationen darüber
werden im Newsletter und über lokale Fokussierer weitergegeben.
Aufräumlager beginnt eigentlich im Moment deiner Ankunft. Wenn jeder in Liebe und Respekt auf die Reinheit seiner Umgebung achtet, wird das harmonische Zusammenleben auf der Mutter Erde unterstützt, und es kann nie ein Müllberg entstehen. Nach dem letzten Tag des Treffens zieht sich das Lager zu einem kleineren Kreis zusammen, welcher die Aufräumtätigkeiten übernimmt. Lagerplätze, Waschstellen, Küchen werden abgebaut und verschwinden wieder. Kompostlöcher und Latrinen werden mit einem Erdhaufen gefüllt und bedeckt, damit sie absinken können. Baumstämme, Steine und Geäst werden gesammelt. Lagerplätze werden mit Blättern und Gras bedeckt. Feuerstellen werden eingewässert und mit Erde bedeckt. Eingetrampelte Pfade werden mit Schaufel und Pickel aufgelockert und Samen gesät. Alle Zeichen unserer Anwesenheit werden entfernt. Wir versuchen die Landschaft so ursprünglich wie möglich zu verlassen. Fahrzeuge,
die das Treffen verlassen, können mithelfen, Müll zu größeren
Deponien oder Containern zu transportieren. Wir sollten darauf achten, kleine
Ortschaften nicht mit unserem Müll zu überfordern. Wiederverwertbares
wird zu den entsprechenden Stellen gebracht. Ein Jahr nach der Zusammenkunft
wird man sich schwer vorstellen können, daß hier ein ganzes Dorf
für einige Wochen existiert hat.
Ein Hopi-Alter stand und sprach, während er mit seinen Fingern zählte: Ihr habt den Leuten mitgeteilt, es sei die 11. Stunde. Jetzt geht hin und sagt ihnen: ,,ES IST DIE STUNDE!" 1. Wo lebst du? Mit gefalteten Händen sagte er: ,,Das könnte eine gute Zeit werden." |