Seminar Graphen im Reengineering

für Teilnehmer am Studienprojekt A

Termin

Donnerstags, 13h15-14h45, in Raum 1.039.

Erstes Treffen

war am Donnerstag, 24. Oktober 2002, um 13h15 im Raum 1.039.

Erster Vortrag

Donnerstag, 28. November 2002, um 13h15 im Raum 1.039.

Themen und Ausarbeitungen

Die Ausarbeitungen werden hier verfügbar sein, sobald sie uns in der endgültigen Fassung vorliegen. Die Themen der Beiträge, Kürzel des Betreuers, Referenten, Daten und Kurzinhaltsangabe für die einzelnen Vorträge sind im Folgenden:
1. Bauhaus: Einführung, DS
Referent: Philipp Häuser [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 28. November 2002
Inhalt: Dieser Vortrag stellt das Bauhaus Projekt vor. Die Zielsetzung und die Mittel des Projekts werden erläutert, Konzepte und implementierte Werkzeuge und Bibliotheken vorgestellt.
Quellen: Bauhaus; diverse Veröffentlichungen der Abteilung Programmiersprachen
2. RFG, Gravis, Analysen, TE
Referent: Steffen Keul [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 28. November 2002
Inhalt: Der Ressourcen Fluss Graph (kurz RFG) ist ein Beispiel für einen Sorte Graph, die im Reengineering benutzt wird. Der RFG enthält eine stark abstrahierte Darstellung eines Quellprogramms, die im Wesentlichen die im Quellcode enthaltenen Beziehungen und Objekte auf globaler Ebene enthält (Funktionen, global Typen und globale Variablen sowie deren Beziehungen untereinander).

Auf einem RFG laufen Analysen zur Erkennung atomarer Komponenten ab, der RFG selber wird mittels des Grapheditors Gravis visualisiert und manipuliert.

Der Vortrag soll den RFG und seinen Nutzen für das Reengineering vorstellen. Außerdem soll das Werkzeug Gravis anhand von Szenarien vorgestellt werden.

Quellen: Bauhaus; diverse Veröffentlichungen
3. Abstrakte Syntaxbäume, GV
Referent: Steffen Pingel [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 12. Dezember 2002
Inhalt: Bei einem abstrakten Syntaxbaum handelt es sich um einen komprimierten Parsebaum, welcher die syntaktische Struktur eines Programms repräsentiert. Es gibt zahlreiche Programmanalysen, die auf der Basis von abstrakten Syntaxbäumen durchgeführt werden können. Der Vortrag sollte Syntaxbäume im Allgemeinen, deren strukturellen Aufbau, die gebräuchlichsten Attributierungen und die wichtigsten Analysen kurz vorstellen.
Der Vortrag sollte somit wesentliche Grundlagen für das Verständnis des Intermediate Language Graphen des Bauhaus-Projekts schaffen.
Quellen:
A. Aho, R. Sethi, J. Ullman. Compilers: Principles, Techniques, and Tools. 1986.Addison-Wesley.
R.Wilhelm, D.Maurer. Übersetzerbau - Theorie, Konstruktion, Generierung. 2.Auflage, 1997. Springer
4. Analysen, JC
Referent: Bernd Albert [Ausarbeitung]
Datum: 12. Dezember 2002
Inhalt: [wozu IML gedacht ist]
Quellen: tbd
5. IML Konzepte, JC
Referent: Gerrit Schulz [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 9. Januar 2003
Inhalt: [Konstraste zu 5.]
Quellen: tbd
6. Datenstrukturen, DS
Referent: Martin Schwienbacher [Ausarbeitung] [Folien] [Handout]
Datum: 9. Januar 2003
Inhalt: Der Vortrag stellt grundlegende Datenstrukturen wie Array, Liste, Stapel, Menge, Abbildungen usw. vor. Insbesondere auf die Verwendung und konkrete Anwendung im Bereich von Graphen der jeweiligen Strukturen soll eingegangen werden.
Quellen: Cormen, Leiserson, Rivest: Introduction to Algorithms, MIT Press; oder ein anderes Lehrbuch.
7. Graphenalgorithmen, JC
Referent: Stefan Göller [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 23. Januar 2003
Inhalt: [Suche, SCC, SSSP, wie dabei 7. genutzt wird]
Quellen: tbd
8. GTK/Ada, DS
Referent: Jochen Einhorn [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 23. Januar 2003
Inhalt: Geschichte, Struktur und Aufbau des Gimp Tool Kits sowie die Sprachanbindung an Ada95 sollen erklärt werden. Konzepte der GUI Programmierung sollen angesprochen werden, ebenso die Mensch-Maschine-Interaktion.
Quellen: GTK; GtkAda; Dix, Finlay, Abowd und Beale: Human-Computer Interaction, Prentice Hall Europe, 1998
9. Ada mit Stil, GV
Referent: Tim Schönleber [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 6. Februar 2003
Inhalt: Mit Hilfe von Ada soll hochqualitative, zuverlässige, wiederverwendbare und portable Software hergestellt werden.. Aus einer Reihe von Gründen, kann keine Programmiersprache dies vollständig garantieren. Deshalb existieren Style-Guides, die weitere Regeln und Richtlinien zur Erstellung von Programmen definieren.
Der Vortrag sollte die wichtigsten Regeln der Style-Guides zusammenfassen und diese an musterhaften Beispielen verdeutlichen. Neben Beispielen, die die Anforderungen an qualitativ hochwertige Software erfüllen, sollten auch problembehaftete Beispiele gezeigt werden.
Quellen:
Ada95 Quality and Style http://www.adaic.org/docs/95style/95style.pdf
J.M. Dautelle, Ada 95 Lessons Learned http://www.adahome.com/articles/1998-02/ar_lessons95.html
Bauhaus Coding Style Guide - DRAFT http://www.informatik.uni-stuttgart.de/ifi/ps/bauhaus/technical/bauhaus_coding_style.html
10. GXL-Austauschformat, DS
Referent: Stefan Dudzik [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 6. Februar 2003
Inhalt: Der Vortrag stellt das GXL-Format vor. Der Aufbau des Formats wird erläutern, ebenso die Möglichkeiten für den Austausch von Informationen und benötigte Transformationsmechanismen.
Quellen: GXL; dortige Veröffentlichungen
11. interne Darstellung, TE
Referent: Matthias Hub [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 20. Februar 2003
Inhalt: Quadtrees sind als Mittel der internen Datenhaltung für die Visualisierung großer Graphen geeignet. Der Vortrag soll die Idee hinter den Quadtrees erklären und die notwendigen Datenstrukturen und Algorithmen präsentieren. Weitere Möglichkeiten der internen Darstellung sollen den Quadtrees gegenübergestellt werden, Vor- und Nachteile diskutiert werden.
Quellen: tbd
12. Layouts, GV
Referent: Oliver Kopp [Ausarbeitung] [Folien]
Datum: 20. Februar 2003
Inhalt: Bei der Visualiserung von Graphen geht es um die Erstellung einer leicht verständlichen, bildlichen Darstellung. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Algorithmen, die sich mit der Erstellung eines Layouts beschäftigen, das bestimmten ästhetischen Anforderungen genügt. Ein Layout legt in diesem Zusammenhang die Positionen der Knoten und die Wege der Kanten fest.
Der Vortrag sollte die wichtigsten ästhetischen Anforderungen aufzeigen und einen groben überblick über die verschiedenen Ansätze zur Berechnung von Layouts für spezielle und allgemeine Graphen geben.
Quellen: Drawing Graphs. Methods and Models, Michael Kaufmann, Dorothea Wagner, Springer.

Ausarbeitung

Die Ausarbeitungen werden hier verfügbar sein, sobald sie uns in der endgültigen Fassung vorliegen. Die Abgabe einer vorläufigen Ausarbeitung ist eine Woche vor dem Vortrag notwendig.

Die endgültige Ausarbeitung muss uns eine Woche nach dem Vortrag vorliegen, sowohl in ausgedruckter als auch elektronischer Form (Orginaldokument und Postscript oder PDF). Die Anleitung, um brauchbares Postscript zu erzeugen, findet man (sinngemäß) hier. [Die Abgabetermine gelten nicht für die ersten Vorträge.]

Die Ausarbeitung sollte unbedingt von einem Kommilitonen vor Abgabe auf Rechtschreibfehler etc. geprüft werden.

Die Ausarbeitungen müssen dem zweispaltigen IEEE-Format für Konferenzbeiträge genügen und dürfen nicht länger als 6 Seiten sein. Unter den folgenden Links gibt es entsprechende Vorlagen.

Generelle Hinweise zu Vorträgen und Ausarbeitungen findet man hier.

Literatursuche


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Informationen auf dieser Seite sind gültig bis Ende des WS2002/03.
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