Bauhaus Paper

 Bauhaus Library
 Bauhaus Home Page
 

R. Koschke, E. Plödereder. Ansätze des Programmverstehens. In Franz Lehner (Ed.): Softwarewartung und Reengineering, Deutscher Universitätsverlag, 1996.

Abstract

Programmverstehen ist der Prozeß des Wissenserwerbs über ein Computerprogramm. Es ist die Voraussetzung für Fehlersuche, Erweiterung, Wiederverwendung und Dokumentation. Eine Reihe von Ansätzen versucht, das Programmverstehen maschinell zu unterstützen. Die gegenwärtigen Ansätze  werden in diesem Artikel klassifiziert in grundlegende und wissensbasierte Analysen.
Grundlegende Analysen verfügen über kein Wissen über die Anwendung und allgemeine Programmierung; sie basieren lediglich auf Programmiersprachensyntax und -semantik. Grundlegende Analysen lassen
sich weiter gliedern in grundlegende statische und grundlegende dynamische Analysen, abhängig davon, ob sie zur Übersetzungszeit oder zur Laufzeit vorgenommen werden. Wissensbasierte Analysen verfügen
über Anwendungswissen und allgemeines Programmierwissen. Wissensbasierte Analysen lassen sich unterscheiden in Parsing-Ansätze, falls sie sich ausschließlich auf formale und strukturelle Programmeigenschaften stützen, und informelles Schließen, falls sie darüber hinaus auch noch informelle Information in Betracht ziehen. Der Artikel gibt Beispiele zu den verschiedenen Analyseformen.
 


Download

  •  full paper as postscript
  •  full paper as compressed postscript (GNU zip)

  •  

     
     
     
     
     


    Rainer Koschke, Institute of Computer Science, University of Stuttgart, Germany.