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Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik |
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Informatik-Kolloquium Sommersemester 08
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Michael Tonndorf: Ein organisationsspezifisches Vorgehensmodell für die IT-Entwicklung als Grundlage für den Aufbau
eines unternehmensweiten Qualitätsmanagements
Die IHK-GfI, IT-Dienstleister für 56 Industrie- und Handelskammern in Deutschland, hat 2005 mit externer Unterstützung begonnen, ein organisationsspezifisches Vorgehensmodell für die IT-Entwicklung zu erstellen. 2007 wurden die inhaltlichen Arbeiten zur ersten Stufe dieses Projekts erfolgreich abgeschlossen. Das IT-Prozessmanagement-Handbuch ("IT-PMH") wurde in Stufe 1 erstellt und soll im Frühjahr 2008 als verbindliche Grundlage für den Bereich der Softwareentwicklung bei der IHK-GfI in Kraft gesetzt werden. Die Vorgehensweise zur Einführung eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells orientierte sich am entsprechenden Vorgehensbaustein des V-Modell XT. Als internes Vorgehensmodell für die IT-Entwicklung war hingegen der Rational Unified Process (RUP2000) fest vorgegeben.
Konkrete Arbeiten zur Erweiterung des Prozessmanagements bei der IT-Entwicklung auf das Management der Betriebsprozesse haben Anfang 2008 begonnen. Dabei ist es eine wesentliche Herausforderung, die ausgewählten Prozesse nach ITIL verträglich mit den bisherigen Prozessdefinitionen einzuführen und mit dem existierenden Service-Desk-Betrieb zu harmonisieren.
Im Vortrag wird die Vorgehensweise im Projekt Erstellung IT-PMH Stufe 1 erläutert, ein Überblick über das IT-PMH (Stand Ende 2007) gegeben und die Planung und Konzeption zur Erweiterung des IT-Prozessmanagements zu einem unternehmensweiten Qualitätsmanagement vorgestellt.
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