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Pi and More 10½ ein voller Erfolg

February 27, 2018; David Rohnert

Über 350 Fans "kleiner Computer" fanden sich am Samstag zu Pi and More 10½ im Informatik-Gebäude der Universität Stuttgart ein. Damit stellte die Konferenzreihe rund um die Minicomputer Raspberry Pi, Arduino, ESP32 & Co. bei ihrer Premiere im Schwabenland einen neuen Besucherrekord auf.

In über 30 Vorträgen und Workshops erfuhren die Teilnehmer, wie der Raspberry Pi in der Raumfahrt eingesetzt wird, wie man selber einen Feinstaubsensor bauen kann oder wie man einen Arduino programmiert. In der Projektausstellung konnten die Besucher der ausgebuchten Veranstaltung selbstgebaute Laserfräsen, industrielle Steuer- und Regelanwendungen des Raspberry Pis und ferngesteuerte Roboterfahrzeuge bestaunen.

In Ihrem Grußwort knüpfte Frau Dr. Rehm, Prorektorin für Informationstechnologie der Universität Stuttgart, daran an, dass der Raspberry Pi dafür entwickelt worden ist, den Informatikunterricht in Schulen zu verbessern. Eine Verbesserung in diesem Bereich - die insbesondere nicht mit Digitalisierung in Schulen getan sei - sei aber dringend nötig: "Informatik ist in unserer Welt etwas so grundlegendes, dass man Grundlegendes davon verstehen muss, wenn man ein mündiger Bürger sein möchte", so Rehm.

Daniel Bachfeld, Chefredakteur von Make Deutschland, äußerte sich in seiner Keynote zum "State of the Maker Nation" ähnlich: Der kreative Umgang mit Technik (das "Making"), der auch bei Pi and More im Fokus steht, würde heute kaum staatlich gefördert und hänge zum Beispiel an Schulen oft vom Engagement einzelner Lehrer ab. Der deutschen Maker-Szene an sich konstatierte er aber ein starkes Wachstum und ein positives Image in der Gesellschaft.

Pi and More 10½ wurde ausgerichtet vom Institut für Informationssicherheit der Universität Stuttgart zusammen mit dem CMD - Computer, Menschen, Dinge e.V. aus Trier. "Das Interesse der Besucher hat unsere Erwartungen überstiegen, und wir haben viel Unterstützung von der Universität, lokalen Helfern und Sponsoren bekommen", stellt Daniel Fett fest, der zusammen mit Guido Schmitz die erste schwäbische Ausgabe der Veranstaltung organisierte.

Prof. Dr. Rul Gunzenhäuser verstorben

February 18, 2018; David Rohnert

Nachruf für Prof. Dr. phil. Dr.-Ing. E.h. Rul Gunzenhäuser

Professor Rul Gunzenhäuser ist am 14. Februar 2018 im Alter von 84 Jahren verstorben. Die Universität Stuttgart und der Fachbereich Informatik verlieren einen außergewöhnlichen Kollegen. Wir trauern mit seiner Familie und seinen Freunden und Bekannten.

Rul Gunzenhäuser studierte ab 1953 Mathematik, Physik und Philosophie in Tübingen und Stuttgart. 1959 legte er das erste und nach einer zweijährigen Referendarzeit das zweite Staatsexamen ab. Parallel hierzu erstellte er seine Dissertation aus dem Bereich der Anwendung statistisch mathematischer Verfahren auf die Text-Ästhetik und wurde 1962 bei Max Bense zum Dr. phil. promoviert. Danach befasste er sich als wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Walter Knödel am damaligen Rechenzentrum der TH Stuttgart mit Rechnern, Programmiersprachen und mit Programmen zum Erlernen von Assemblersprachen. Es folgte ein einjähriger Aufenthalt als Gastprofessor an der State University of New York und 1966 eine Berufung als Professor für Angewandte Mathematik und ihre Didaktik an die Pädagogische Hochschule Esslingen. 1973 nahm er den Ruf auf eine ordentliche Professur für Informatik an der Universität Stuttgart an, die er bis 1998 als Leiter der Abteilung Dialogsysteme im Institut für Informatik innehatte.

Rul Gunzenhäuser ist einer der Mitbegründer einer wichtigen Teildisziplin der Informatik, der Mensch-Computer-Interaktion, und er gilt als Pionier im Bereich des rechnerunterstützten Lehrens und Lernens. Als Ergebnis vieler Forschungsprojekte entstanden Lehr- und Lernprogramme, Programmierumgebungen, objektorientierte Arbeitsumgebungen, intelligente tutorielle Systeme, Benutzungsoberflächen und Hypertext- und Hypermediasysteme unter Berücksichtigung von Text, Graphik, Sprache und Multimedia. Schon 1977 begann seine Arbeitsgruppe mit der Entwicklung von rechnerunterstützten Hilfsmitteln für Blinde. Diese vielfältigen Unterstützungssysteme hatten Einfluss auf die bundesweite Blindenförderung und erzielten auch international große Beachtung. Sein unermüdlicher Einsatz auf diesem Gebiet ist von hoher sozialer Verantwortung geprägt und wurde 1994 mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet.

Darüber hinaus hat sich Rul Gunzenhäuser über Jahrzehnte mit der Informatikausbildung beschäftigt und diese auf Tagungen, in Lehrplankommissionen und wissenschaftlichen Gesellschaften und mit didaktischen Materialien und Büchern zum Thema „Computer und Informatik in der Schule“ weiterentwickelt. Im selben Maße lag ihm der wissenschaftliche Nachwuchs am Herzen. Viele seiner über 40 ehemaligen Doktoranden sind heute bekannte Professorinnen und Professoren. Sein umfangreiches wissenschaftliches Werk und seine Verdienste um die gesamte Informatik wurden 1996 mit dem Ehrendoktor Dr.-Ing. E.h. der Technischen Universität Dresden gewürdigt.

Prof. Gunzenhäuser hat sich außergewöhnlich in der Selbstverwaltung der Wissenschaft engagiert. Er war mehrfach Dekan der Fakultät Informatik und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Informatik. Er war sechs Jahre im Vorstand des deutschen Fakultätentags Informatik, darunter vier Jahre lang dessen Sprecher. Er war in den Gliederungen der Gesellschaft für Informatik aktiv und wurde 2003 zu deren Fellow ernannt. Auch das Informatikforum infos ist ohne Herrn Gunzenhäusers Engagement nicht denkbar. Deswegen wurde ihm schon 2001 anlässlich der Feier zum fünfjährigen Bestehen die Ehrenmitgliedschaft angetragen. 2014 wurde er als Leuchtturm der Stuttgarter Informatik mit der Benennung des Rul-Gunzenhäuser-Hörsaals gewürdigt.

Rul Gunzenhäuser blieb auch nach seiner Emeritierung vielfältig in der Universität präsent. Er war ein regelmäßiger Besucher akademischer Veranstaltungen und nahm aktiv am Institutsleben teil. In seiner immer offenen und reflektierten Art war er ein gern gesehener Gesprächspartner für alle Kolleginnen und Kollegen. Der Mensch Rul Gunzenhäuser wird uns fehlen.

Pi & More 10½

February 7, 2018; David Rohnert

Das Programm für das größte deutsche Community-Event rund um Raspberry Pi, Embedded Systems, Arduino, Internet of Things und Microcontroller steht:

https://piandmore.de/de/next/programm

 

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber erforderlich:

https://frosch.piandmore.de/de/pam10-5/registration/

 

Prof Ralf Küsters bei SWR Aktuell

October 18, 2017; David Rohnert

Prof. Ralf Küsters bei SWR Aktuell zum Thema WLAN-Sicherheitslücke beim WPA2-Protokoll.

 

SWR Aktuell Ausgabe um 19:30 Uhr:

 

SWR Aktuell Ausgabe um 16:00 Uhr:

Links: 

Bewerbung für MIT-Aufenthalt

October 12, 2017; David Rohnert

MIT-Universität Stuttgart Programm

Studierende von MINT-Fächern an der Universität Stuttgart haben die Möglichkeit, sich um einen Kurzaufenthalt vom 09. bis 13. April 2018 am MIT zu bewerben. 

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, der Bewerbung und Finanzierung finden Sie unten.

Bewerbungsschluss ist der 12.11.2017.

Links:  Ausschreibung

Prof. Küsters in der StZ-Online

October 17, 2017; David Rohnert

Prof. Ralf Küsters im O-Ton in der Online Ausgabe der Stuttgarter Zeitung zum Thema WLAN-Sicherheitslücke

Links:  WLAN-Sicherheitslücke

Unter den Top 100 der Welt

Bestnoten für die Informatik im THE-Ranking
September 21, 2017; David Rohnert

Jedes Jahr erstellt Times Higher Education (THE) ein internationales Ranking der Universitäten. In diesem Jahr landet die Universität Stuttgart im Bereich Computer Science im weltweiten Vergleich auf Rang 62. Besonders in der Kategorie „Industry Income“, die die Drittmittel von Unternehmen pro Wissenschaftler misst, gab es mit 97,8 von 100 Bestnoten.

Im deutschen Vergleich bedeutet dieses Ergebnis Rang 6.

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Fachbereich auf Rang 62 im THE-Ranking
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