Ablauf des Studiums

Der Bachelorstudiengang Informatik ist auf sechs Semester ausgelegt. Die ersten zwei Semester bilden das Grundstudium, die letzten vier das Fachstudium. Das Studium ist untergliedert in Pflicht- und Wahlbereich. Veranstaltungen des Pflichtbereichs sind für alle Studienteilnehmer obligatorisch, während innerhalb der Wahlbereiche selbständig Interessenschwerpunkte gesetzt werden können.

In den ersten zwei Jahren des Bachelorstudiums steht die Vermittlung der Grundlagen der Informatik im Vordergrund. Dabei prägen Mathematik und Theorie den Studienbeginn. Sie lernen zu programmieren und Software zu entwickeln. Sie erfahren alles Wissenswerte zu Datenstrukturen und Algorithmen und bauen ein umfassendes Wissen zu den theoretischen und technischen Grundlagen der Informatik auf. Kurzum: Sie werden zunächst zu informatischen Alleskönnern ausgebildet. Dann erwartet Sie ein thematisch breites Programm von der Theorie bis zur Hardware, überwiegend in Form traditioneller Lehrveranstaltungen (Vorlesungen und Übungen), jeweils abgeschlossen durch eine schriftliche oder mündliche Prüfung. Aufbauend auf den Basismodulen vertiefen die Informatik-Studierenden an der Universität Stuttgart ihr Know-how in einer Reihe von Kernmodulen. Hierzu zählen beispielsweise Systemkonzepte, Rechnerorganisation, Modellierung und Mensch-Maschine-Interaktion. Insgesamt werden die Studierenden mit einem soliden Wissen auf vielen Gebieten der Informatik ausgerüstet und erwerben die Fähigkeit, sich in andere Gebiete selbstständig einzuarbeiten. Im 5. und 6. Semester können Sie aus verschiedenen Katalogen Module wählen und sich damit individuell spezialisieren.

Teamarbeit wird in diesem Studiengang empfohlen, ist aber nicht durch den Studienplan vorgegeben. Wegen der großen Breite des Lehrangebots gibt es in der Informatik den einen typischen Ausbildungsinhalt nicht