Bachelor of Science Softwaretechnik

In nahezu allen Bereichen des heutigen Lebens spielt Software eine große Rolle: sie steuert Mobiltelefone, Navigationssysteme, Computer, Roboter, uvm. Der Studiengang Softwaretechnik betont die konstruktiven Aspekte der Informatik. Der Lehrstoff, der den Studierenden vermittelt wird, hat viele Überschneidungen mit dem des Studiengangs Informatik, in der Softwaretechnik liegt der Fokus allerdings darauf, dass das Gehörte auch angewendet wird. Die Softwaretechnik umfasst die systematische Erstellung von Software sowie die Entwicklung von Konzepten für große Softwareprojekte. Sie bietet Methoden für die Softwareentwicklung selbst – von der Analyse über den Entwurf bis hin zur Implementierung, aber auch Modelle zur Definition von Software-Qualität oder zur Überprüfung von Software. Die Studierenden lernen neue Software zu konzipieren, zu realisieren, bestehende Software anzupassen, zu restrukturieren und wiederzuverwenden.

BSc-Softwaretechnik
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Eingangsvoraussetzung
Die formalen Voraussetzungen für den Bachelorstudiengang Softwaretechnik sind die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine entsprechende gleichwertige Qualifikation sowie qualifizierende Deutschkenntnisse, da die Hauptunterrichtssprache Deutsch ist. Vorkenntnisse in der Programmierung sind nicht gefordert, erleichtern aber den Start. Fundierte mathematische Kenntnisse sind besonders empfehlenswert, um den Studieninhalten adäquat folgen zu können. Da der Übergang von der Schule zum Studium gerade in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) oft als schwierig empfunden wird, bietet die Universität Stuttgart in diesen Fächern sowohl Vorkurse als auch semesterbegleitende Kurse zur Unterstützung an. Informationen hierzu findet Ihr auf den Seiten des MINT-Kollegs.
Bewerbung
Der Studiengang B. Sc. Softwaretechnik ist zulassungsbeschränkt. Eine Bewerbung für den Studiengang B.Sc. Softwaretechnik ist ausschließlich zum Wintersemester eines jeden Jahres möglich. Sie erfolgt online über das C@mpus-Portal der Universität Stuttgart. Informationen und Formulare findet Ihr bei den Bewerbungsinformationen der Zentralen Studienberatung. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen jeweils bis zum 15. Juli des Jahres im C@mpus-Portal hochgeladen sein.
Abgrenzung zu den anderen Studiengängen im Fachbereich
Im Gegensatz zur Informatik werden in der Softwaretechnik die software-bezogenen Themen besonders betont. Es gibt einige Projekte, deren Umfang langsam wächst bis hin zum einsemestrigen Studienprojekt. Allgemein lässt sich sagen, dass die Softwaretechnik den konstruktiven Aspekt und damit die Anwendung der Informatik in der Praxis stärker betont.
Allgemeines zum Ablauf des Studiums

Der Bachelorstudiengang Softwaretechnik ist auf sechs Semester ausgelegt. Die ersten zwei Semester bilden das Grundstudium, die letzten vier das Fachstudium. Das Studium ist untergliedert in Pflicht- und Wahlbereich. Veranstaltungen des Pflichtbereichs sind für alle Studienteilnehmer obligatorisch, während innerhalb der Wahlbereiche selbständig Interessenschwerpunkte gesetzt werden können.

Die erste zeitliche Hürde im Bachelorstudium ist die Orientierungprüfung. Diese muss bis spätestens zum Beginn des 4. Fachsemesters (inkl. evtl. Wiederholungen) bestanden worden sein. Die Orientierungsprüfung ist - wie der Name schon sagt - eine Orientierung dafür, ob man für dieses Studium geeignet ist.

Hat man die Orientierungsprüfung bestanden, dann ist der Studiengang B.Sc. Medieninformatik in maximal 12 Semestern abzuschließen.

In den ersten zwei Jahren des Bachelorstudiums steht die Vermittlung der Grundlagen der Softwaretechnik im Vordergrund. Im letzten Jahr können die Kenntnisse der Pflichtveranstaltungen in Wahlbereichen, Seminaren und Projekten zu fortgeschrittenen Themen der Softwaretechnik vertieft werden. Durch die Projekte ist die Teamarbeit ein wichtiger, bewusst betonter Bestandteil des Studiums. Die Studierenden sollen durch ihre Beteiligung an der konkreten, praxisnahen Arbeit die typischen Situationen ihres späteren Berufs bereits im Studium kennenlernen und die Hochschule mit einer besonders ausgeprägten Qualifikation für Tätigkeiten im Bereich der Softwareentwicklung und -bearbeitung verlassen. Die meisten der Absolventen wählen tatsächlich auch dieses berufliche Feld und haben dann gute Chancen, rasch in Funktionen wie Projektleiter o.ä. aufzusteigen.
Module vs. Lehrveranstaltungen
Das Studium gliedert sich in Module. Nach dem Bestehen der Prüfung bzw. aller eventuellen Teilprüfungen bekommt man die dem Modul zugeordneten Leistungspunkte (LP) in C@mpus gutgeschrieben. Module können aus als einer Lehrveranstaltungen bestehen - meisten bestehen sie aus der Vorlesung und der dazugehörigen Übung. Module erstrecken sich über ein, maximal zwei Semester. Die genauen Beschreibungen aller Module befinden sich im Modulhandbuch (MHB) des jeweiligen Studiengangs. Da jedoch jedes Semester eine Überarbeitung und gegebenenfalls eine Aktualisierung der Modulhandbücher erfolgt, ist es wichtig, jeweils die aktuellste Version des Modulhandbuchs zu kennen. Ihr findet sie hier.
Leistungspunkte (LP)
Während des Studiums sind Leistungspunkte zu erwerben, und zwar durch das Bestehen der Prüfung(en) des jeweiligen Moduls. Pro Semester sollten durchschnittlich 30 LP erworben werden. Ein Leistungspunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von rund 30 Zeitstunden. Leistungspunkte sind demnach ein quantitatives Maß für zeitlichen Arbeitsaufwand im Studium. Insgesamt werden für den Bachelor of Science 180 LP benötigt.
Studienstruktur zur Prüfungsordnung (PO) 2012
  • Orientierungsprüfung: ""Programmierung und Software-Entwicklung" (9 LP) & "Einführung in die Softwaretechnik" (6 LP)
  • Zwei fachübergreifende Schlüsselqualifikationen sind aus dem uniweiten Angebot in den Katalogen 1 bis 5 frei wählbar
  • Katalog "SWT" (Softwaretechnik): es müssen 3 Module gewählt werden.
  • Katalog "ISG" (Informatik-Softwaretechnik-Grundlagen): es muss 1 Modul gewählt werden.
  • Katalog "ISW" (Softwaretechnik-Wahl): es muss 1 Modul gewählt werden.
  • 1 Seminar: dies sollte nicht vor dem dritten Semester absolviert werden, da hier auf Wissen aus den ersten  Semestern referiert wird. Weitere Hinweise zu den Seminaren finden Sie hier.
  • Studienprojekt - Theorie / Praktikum: Studienprojekte sind Lehrveranstaltungen, die fachübergreifende Fähigkeiten vermitteln, auf berufstypische Arbeitsweisen vorbereiten, zur verantwortlichen Mitarbeit in einem Team ausbilden sowie mehrere klassische Lehrveranstaltungen in integrierter Form umfassen. Ein Studienprojekt dauert ein Semester, wird von 6 bis 12 Studierenden gemeinsam absolviert und ist frühestens ab dem 4. Fachsemester zu empfehlen. Unterstützt wird der praktische Teil durch eine speziell für diesen designte Vorlesung sowie ein Seminar, die das Wissen ergänzen. Um dem Gesamtcharakter eines Projekts gerecht zu werden, soll das Ergebnis in einer wissenschaftlichen Publikation festgehalten und auf einem Poster während des einmal pro Semester stattfindenden Projekttages dokumentiert werden. Hinweise zur Anmeldung etc. bekommen Sie von der
  • Fachstudie Softwaretechnik: während des Projekts soll in einem Team von 3 bis 5 Studierenden in einem Zeitraum von höchstens 6 Monaten ein Projekt bearbeitet werden, das sich an aktuellen Forschungsfrage­stellungen der Abteilungen und Institute orientiert. Um dem Forschungscharakter des Projekts gerecht zu werden, soll das Ergebnis in einer wissenschaftlichen Publikation festgehalten werden und auf einem Poster während des einmal pro Semester stattfindenden Projekttages dokumentiert werden. Hinweise zur Anmeldung etc. bekommen Sie von der

Studienverlaufsplan (PDF)

SVP_2012

Die wichtigsten Punkte der Prüfungsordnung 2012:

  • Jede Prüfung kann einmal wiederholt werden. In bis zu 3 Fällen kann eine Prüfung ein zweites Mal wiederholt werden. Sollte dieser Drittversuch nicht bestanden werden (und nur dann) erfolgt eine mündliche Fortsetzungsprüfung, die über den Fortgang des Studiums oder über dessen Ende entscheidet.
  • Nicht-bestandene Prüfungen müssen zum nächst möglichen Termin (meistens nach einem Semester) wiederholt werden.
  • Auch bei den Wahlmodulen (Katalog-Modulen) muss man eine nicht-bestandene Prüfung wiederholen. Es ist nicht möglich, auf ein anderes Wahlmodul auzuweichen. Das bedeutet, dass man im schlimmsten Fall auch durch ein Wahlmodul den Prüfungsanspruch im Studiengang verlieren kann.
  • Alle Informationen zur PO findet Ihr in dem Dokument selbst.Bei Fragen wendet Euch bitte an die Fachstudienberateroder die
Studienstruktur zur Prüfungsordnung (PO) 2017
  • Orientierungsprüfung: "Theoretische Informatik I" (6 LP) & "Programmierung und Software-Entwicklung" (9 LP)
  • Vorgegebene fachübergreifende Schlüsselqualifikation (SQ): "Bachelor Ringvorlesung Informatik". Eine zweite SQ ist aus dem uniweiten Angebot frei wählbar.
  • Katalog "Praktische Informatik": es muss 1 Modul gewählt werden.
  • Katalog "Kernmodule allgemein": es müssen 2 Module gewählt werden
  • Katalog Wahl(module): es müssen 3 Module gewählt werden.
  • Seminar: erst nach den "Wissenschaftlichen Methoden" absolvieren, da im Seminar auf das dort vermittelte Wissen zurückgegriffen wird. Weitere Hinweise zu den Seminaren finden Sie hier.
  • Studienprojekt SWT: Studienprojekte sind Lehrveranstaltungen, die fachübergreifende Fähigkeiten vermitteln, auf berufstypische Arbeitsweisen vorbereiten, zur verantwortlichen Mitarbeit in einem Team ausbilden sowie mehrere klassische Lehrveranstaltungen in integrierter Form umfassen. Ein Studienprojekt dauert ein Semester, wird von 6 bis 12 Studierenden gemeinsam absolviert und ist frühestens ab dem 4. Fachsemester zu empfehlen. Unterstützt wird der praktische Teil durch eine speziell für diesen designte Vorlesung sowie ein Seminar, die das Wissen ergänzen. Um dem Gesamtcharakter eines Projekts gerecht zu werden, soll das Ergebnis in einer wissenschaftlichen Publikation festgehalten und auf einem Poster während des einmal pro Semester stattfindenden Projekttages dokumentiert werden. Hinweise zur Anmeldung etc. bekommen Sie von der
  • Im Wahlbereich kann anstelle von 2 Wahlmodulen ein Anwendungsfach (12 LP) belegt werden.
  • Bachelor-Forschungsprojekt: während des Projektes soll in einem Team von 3 bis 5 Studierenden in einem Zeitraum von höchstens 6 Monaten ein Projekt bearbeitet werden, das sich an aktuellen Forschungsfrage­stellungen der Abteilungen und Institute orientiert. Um dem Forschungscharakter des Projekts gerecht zu werden, soll das Ergebnis in einer wissenschaftlichen Publikation festgehalten werden und auf einem Poster während des einmal pro Semester stattfindenden Projekttages dokumentiert werden. Das Modul kann fachübergreifend mit Softwaretechnikern und Medieninformatikern absolviert werden. Hinweise zur Anmeldung etc. bekommen Sie von der

Studienverlaufsplan (PDF)

SVP-SWT-2017

Die wichtigsten Punkte der Prüfungsordnung 2017:

  • Jede Prüfung kann einmal wiederholt werden. In bis zu 3 Fällen kann eine Prüfung ein zweites Mal wiederholt werden. Sollte dieser Drittversuch nicht bestanden werden (und nur dann) erfolgt eine mündliche Fortsetzungsprüfung, die über den Fortgang des Studiums oder über dessen Ende entscheidet.
  • Nicht-bestandene Prüfungen müssen innerhalb von 2 Semestern wiederholt werden.
  • Die Bachelorarbeit geht mit dem Faktor 2 in die Berechnung der Gesamtnote ein.
  • In bis zu 2 Fällen kann man in einem Wahlpflicht oder Wahlmodul aus der Prüfungswiederholung herauskommen, aber nur, wenn der Prüfungsanspruch noch besteht und man das Studium noch nicht abgeschlossen hat.
  • Bei einem Studiengangwechsel werden Fehlversuche angerechnet.
  • Alle Informationen zur PO findet Ihr in dem Dokument selbst. Eine Änderungssatzung von 2018 ist hier zu finden. Bei Fragen wendet Euch bitte an die Fachstudienberateroder die
Lehrveranstaltungen
Die Lehrveranstaltungen aller Studiengänge sind - getrennt nach Studienjahr bzw. Winter- und Sommersemester - im C@mpus-System hinterlegt.
ERSTSEMESTER-Informationen (inklusive Stundenplan für das Wintersemester 2018/19)
Um unseren Erstsemestern den Einstieg an der Universität Stuttgart zu erleichtern, haben wir einige wichtige Informationen zusammengestellt.
  • Wo finde ich meinen Stundenplan?

    Ihr könnt Euch Euren individuellen Stundenplan im C@mpus-System selbst erstellen. Um das Ganze aber zu vereinfachen, haben wir diesen bereits für Euch vorbereitet. HIER ist er. Bitte beachtet, dass im Plan in den allermeisten Fällen die Übungsgruppen NICHT eingetragen sind. Der Grund hierfür ist, dass es zu einzelnen Veranstaltungen sehr viele Übungsgruppen gibt und die Anmeldung dazu in der ersten Vorlesungswoche stattfindet (ggf. nicht über das C@mpus-System). Die einzelnen Termine für die Übungsgruppen findet Ihr, wenn Ihr im C@mpus-System nach den Veranstaltungen sucht und auf den Namen der entsprechenden Übung klickt.

  • Wann beginnen die Veranstaltungen?

    Die Vorlesungen und Übungen des Wintersemesters 2018/19 starten am 15. Oktober 2018. Da aber in den ersten ein bis zwei Tagen viele Erstsemesterveranstaltungen stattfinden, erkundigt Euch bitte im C@mpus-System, ob einzelne Veranstaltungen ggf. einen späteren Start angekündigt haben.

  • Muss ich alle im Stundenplan aufgelisteten Veranstaltungen besuchen?

    Ja und Nein. Die Vorlesungen müsst alle Ihr besuchen. Es gibt verschiedene Durchführungsvarianten: manche bieten nur eine Vorlesung pro Woche an, andere zwei. Hier gibt es keine Wahlmöglichkeit: es müssen alle Vorlesungen besucht werden. Bei den Übungen sieht das Ganze etwas anders aus. Hier sucht Ihr Euch pro Vorlesung eine der angebotenen Übungsgruppen dazu aus, d.h. Ihr müsst nur an einer Übungsgruppe pro Vorlesung teilnehmen. Es gibt Veranstaltungen, die zusätzlich zur Vorlesung und Übung auch noch Ergänzungsübungen oder Vortragsübungen anbieten. Auch diese solltet Ihr unbedingt besuchen, weil hier immer wieder wichtige Themen, die in der eigentlichen Übung nur sehr kurz angerissen werden konnten, vertieft dargestellt werden.

  • Gibt es Vorkurse?

    Ja. Es gibt Vorkurse des MINT-Kollegs für Mathematik und Informatik. Zusätzlich bietet unsere Fachgruppe einen JAVA-Kurs und einen Theorie-Vorkurs in den beiden letzten Wochen vor Vorlesungsstart an.

  • Erstsemesterbroschüre

    Weitere nützliche Informationen findet Ihr auch in unserer eigens erstellten Erstsemesterbroschüre.

Ansprechpartner
Wenn Ihr Fragen zum Studium habt, könnt Ihr Euch jederzeit an die Fachstudienberater, die Fachgruppe Informatik oder den Prüfungsausschuss wenden. Wir helfen Euch gern weiter.
Studienprojekte
Studienprojekte sind Lehrveranstaltungen, die fachübergreifende Fähigkeiten vermitteln, auf berufstypische Arbeitsweisen vorbereiten, zur verantwortlichen Mitarbeit in einem Team ausbilden sowie mehrere klassische Lehrveranstaltungen in integrierter Form umfassen. Ein Studienprojekt dauert ein Semester und ist frühestens ab dem 4. Fachsemester zu empfehlen.
  • Formales: Das Studienprojekt ist eine Lehrveranstaltung, die auf berufstypische Arbeitsweisen vorbereitet, zur verantwortlichen Teamarbeit ausbildet und mehrere klassische Lehrveranstaltungsformen integriert. Dazu gehören in der PO 2012 neben dem praktischen Teil ein spezielles Seminar sowie eine Vorlesung mit Übungen, die sich am Thema des Studienprojektes orientiert und notwendiges Grundlagenwissen vermittelt. Ein Studienprojekt dauert ein Semester und umfasst 16 SWS. In der PO 2017 besteht ein Studienprojekt aus dem praktischen Teil und einem speziellen Seminar. Es umfasst somit 12 SWS. Zwingende Voraussetzung für die Teilnahme an einem Studienprojekt (wird vom Koordinator abgeprüft) ist das Bestehen des Moduls "Programmentwicklung" in der PO 2012 bzw. das Bestehen der Module Programmentwicklung I und Programmentwicklung II. Diese Voraussetzung muss spätestens zum Beginn des Studienprojektes (jedoch nicht schon zu Beginn der Bewerbungsphase) erfüllt sein und wird vom Koordinator der Studienprojekte überprüft.
  • Voranmeldung: Kurz nach Semesterbeginn verschickt der Koordinator der Studienprojekte eine E-Mail über die softies-Mailingliste. Darin werden alle an einem im nächsten Semester beginnenden Studienprojekt interessierten SoftwaretechnikerInnen gebeten, ihr Interesse unverbindlich per E-Mail bis zu einem gewissen Stichtag zu bekunden und Angaben zur Wahrscheinlichkeit ihrer Teilnahme zu machen. Diese Meldung ist wichtig, weil wir die Anzahl der benötigten Studienprojekte einplanen und Anbieter suchen müssen. Wer es versäumt, rechtzeitig Interesse am Studienprojekt zu bekunden, kann bei ausreichend vielen Plätzen trotzdem an einem Studienprojekt teilnehmen. Sollte es allerdings mehr Bewerber als Plätze geben, kann nur den vorangemeldeten Bewerbern ein Platz garantiert werden.
  • Projektvorstellung: Studienprojekte werden kurz vor Ende des ihrem Start vorangehenden Semesters vorgestellt. Die Vorstellung erfolgt in einer Informationsveranstaltung, die über den softies E-Mail Verteiler angekündigt wird.
  • Bewerbung und Verteilung: Nach der Vorstellung der Projekte können Sie sich für ein oder auch mehrere Projekte bewerben. Eine Bewerbung ist notwendig, da die Projekte nur eine begrenzte Zahl von Studenten aufnehmen können. Typischerweise sind dies etwa 10 bis 12 Studierende. Die Bewerbung erfolgt über ILIAS. Treten Sie dazu dem Kurs Softwaretechnik Marktplatz bei. Die Anmeldung erfolgt mit Ihrem C@mpus-Account. Im Kurs finden Sie einen Ordner namens "Studienprojekte SWT und MI" für das geplante Semester. Dort finden Sie die Folien der Projektvorstellungen sowiel die Untergruppen zu den einzelnen Projektangeboten. Die Anmeldung startet zum angegebenen Zeitpunkt. Die Anmeldung erfolgt nach dem Prinzip "first come, first serve". Es gibt eine Nachrückerliste pro Projekt. Es ist eine Mindestanzahl an Teilnehmern pro Projekt definiert, ab der das Projekt erst stattfinden kann. Weitere Informationen werden Ihnen unmittelbar im Anschluss an die Projektvorstellung gegeben.
  • Prüfungsangelegenheiten: Alle Teilnehmer eines Studienprojektes müssen sich im Semester des Projekts für folgende Prüfungen anmelden (in Abhängigkeit von Ihrer Prüfungsordnung):
    • PO 2012
      • 41941 Studienprojekt-Th (mündliche Prüfung zur Vorlesung)
      • 41942 Studienprojekt-Th - benotete Studienleistung (Seminar)
      • 16611 Studienprojekt-Pr (Praktischer Teil des StuPros)PO 2012:
    • PO 2017:
      • 78791 Studienprojekt SWT (Praktischer Teil des StuPros)
      • 78792 Studienprojekt SWT (Seminar)

Ausführliche Informationen zu Prüfungsangelegenheiten im Zusammenhang mit einem Studienprojekt, das heißt Prüfungsanmeldung und eventuell Prüfungsrücktritt, finden Sie auf den Seiten des Prüfungsausschusses Softwaretechnik beschrieben.

Perspektiven

Nach dem Bild, das sich heute bietet, sind die beruflichen Aussichten hervorragend. Gegenwärtig (2014) sind unsere Absolventinnen und Absolventen sehr gesucht, und auch in den vergangenen zwanzig Jahren war die Softwaretechnik immer ein Fach, dessen Arbeitsmarkt deutlich überdurchschnittliche Chancen für Bewerberinnen und Bewerber bot. Dies wird sich voraussichtlich auch in Zukunft nicht ändern. Wer den Bachelor Softwaretechnik erworben hat, besitzt grundsätzlich eine umfassende Ausbildung in diversen Bereichen, die in einem breiten Spektrum von Tätigkeiten eingesetzt werden kann. Diese Ausbildung schließt die folgenden Fähigkeiten ein: ein geschultes Abstraktionsvermögen, das präzise Formulieren komplexer Inhalte, der fachgerechte Umgang mit neuen Medien, das selbständige Lösen und Strukturieren unterschiedlicher Problembereiche sowie die zielorientierte und interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team.

Eine Hochschulkarriere empfiehlt sich, wenn während des Studiums ein überdurchschnittliches Interesse an Forschungsthemen entdeckt wird. Ein guter Bachelorabschluss qualifiziert für einen Masterstudiengang in Deutschland und Europa, insbesondere für die Masterstudiengänge im Fachbereich Informatik der Universität Stuttgart. Ein Bachelorgrad ist eine von mehreren Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudium; die Zulassung kann auch vorzeitig unter dem Vorbehalt des erfolgreichen Abschlusses des Bachelorstudiums erfolgen. Derzeit gibt es im Fachbereich Informatik die Masterstudiengänge Informatik, Softwaretechnik, Computer Science (englischsprachig), Computational Linguistics (englischsprachig) und den internationalen Masterstudiengang Information Technology (englischsprachig). Das viersemestrige Masterstudium umfasst in der Regel 120 LP; seine Inhalte sind forschungsorientiert. Der Masterabschluss ist im Allgemeinen die Voraussetzung für eine Promotion und die weitere wissenschaftliche Arbeit an der Universität oder anderen Forschungseinrichtungen.